Schrillalarm – Der laute kleine Helfer

Ein Panikalarm, oft auch Schrillalarm genannt, ist eine hervorragende Ergänzung zu anderen Selbstverteidigungsmitteln, wie Sie in nachstehendem Artikel erfahren. Durch die enorme Lautstärke der Geräte, wird ein möglicher Angreifer nicht nur aus der Fassung gebracht, was Ihnen einen entscheidenden Vorteil in Gefahrensituationen gewährt, sondern Sie machen dadurch auch Passanten auf die Gefahr aufmerksam, die Ihnen dann zur Hilfe eilen können. Welche Vorteile ein Personenalarm noch mit sich bringt und worauf es beim Kauf zu achten gilt, erfahren Sie unten.


Personenalarm Vergleich - Beliebte Modelle im Fokus

EPOSGEAR Panikalarm Schlüsselanhänger


Panikalarm von Eposgear

Lautstärke:

140 dB

Gewicht:

41 g

Betätigung:

Ziehen des Sicherheitsstifts

Autom. Dauerton:

check

Integrierte Taschenlampe:

check

Energieträger:

Batterie


TW 1000 Druckluft Taschenalarm mit Clip


Lautstärke:

110 dB

Gewicht:

50 g

Betätigung:

Knopfdruck 

Autom. Dauerton:

Integrierte Taschenlampe:

Energieträger:

Druckluftkartusche


X4-LIFE Security Schlüsselalarm


Lautstärke:

120 dB

Gewicht:

54 g

Betätigung:

Ziehen des Sicherheitsstifts

Autom. Dauerton:

check

Integrierte Taschenlampe:

Energieträger:

Batterie



Was ist ein Schrillalarm genau?

Ein Schlüsselalarm bzw. Personenalarm hat kurz gesagt die Aufgabe in Gefahrensituationen effektiv Aufmerksamkeit zu erregen, um so Hilfe herbei zu holen und durch die enorme Lautstärke von bis zu 140 dB, was in etwa der Lautstärke eines Raketenstarts oder eines Gewehrschusses entspricht, Angreifer zu verunsichern oder zu verschrecken. Die enorme Lautstärke führt bei längerer Exposition zu Gehörschäden und schmerzt innerhalb kürzester Zeit in den Ohren, was diese äußerst handlichen Geräte äußerst effektiv macht. Der Überraschungseffekt ist auf Ihrer Seite.

Ein Schlüsselalarm ist somit eine wahnsinnig kompakte und manuell aktivierbare Alarmanlage. Sie ist dabei hinsichtlich ihrer Abmessungen klein genug, um Sie bequem am Schlüsselbund oder in bzw. an Ihrer Handtasche zu tragen. So ist der Personenalarm jeder Zeit sofort einsatzbereit. Der Schrillton wird, wie Sie obenstehender Tabelle entnehmen können, entweder durch Druckluft oder eine elektrisch betriebene Sirene erzeugt. 

Der Schrillalarm bietet damit auch körperlich unterlegenen Personen, die im Umgang mit anderen Selbstverteidigungsmitteln, wie einem Kubotan oder eines Elektroschockers wenig geübt sind bzw. im Nahkampf unterlegen wären, eine effektive Möglichkeit zurückzuschlagen. Sie stellen eine perfekte Ergänzung zu Pfefferspray dar.

Wie kann ein Taschenalarm verwendet werden?

Aktiviert werden kann der Personenalarm in den meisten Fällen per Knopfdruck oder durch das Ziehen eines Sicherheitsstifts. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Alarm über einen Dauerton verfügt und so nach einmaliger Betätigung weiterhin das Alarmsignal von sich gibt und nicht nur bei dauerhaftem Knopfdruck. In einer Gefahrensituation haben Sie hierfür nicht immer die Gelegenheiteit. Weiterhin ergeben sich durch das Vorhandensein eines Sicherungsstifts weitere mögliche Verwendungsmöglichkeiten, wie Sie nachstehend erfahren.

Neben dem Einsatz zur Abschreckung von Angreifern, eignet sich ein Schlüsselalarm auch zum Absichern von Handtaschen, Schlüsselbunde oder andere Wertsachen wie Handys oder Geldbeutel. Diebe fühlen sich in der Anonymität und dem Trubel in belebten Orten wohl, da sie hier unbemerkt agieren können. Durch den geschickten Einsatz Ihres Handtaschenalarms können Sie Ganoven allerdings einen Strich durch die Rechnung machen, indem Sie diese durch den schrillenden Alarmton aus dem Schatten herausreißen und die Aufmerksamkeit der gesamten Umgebung auf diese lenken. Oft lassen Diebe Ihre Beute fallen, um der Situation schnellstmöglich zu entkommen und untertauchen zu können. Wählen Sie daher ein möglichst lautes Gerät.

Schrillalarm-Durch Ziehen des Sicherheitsstifts wird der Personenalarm aktiviert

Der Panikalarm muss sich hierfür durch einen ziehbaren Sicherungsstift aktivieren lassen, wie beispielsweise den EPOSGEAR Alarm. Um nun eine Tasche zu sichern, müssen Sie den Alarm natürlich zum einen an der zu schützende Tasche und zum anderen an Ihrem Körper befestigen. Hierfür können Sie unter anderem die Schlaufe am Sicherungsstift benutzen. Versucht nun jemand Ihre Tasche zu stehlen, wird der Stift gezogen und der Alarm ertönt.


Vor- und Nachteile eines Taschenalarms

Nun möchte ich kurz noch auf die Vorteile und die Schattenseiten der Panikalarme eingehen, auch wenn ich Teile hiervon bereits im vorangegangenen Abschnitt kurz angeschnitten habe.

Der erste wichtige Vorteil, den ich ansprechen möchte, ist das sehr geringe Preisniveau. Die meisten Modelle sind bereits für unter 10€ zu haben und sind damit unter allen Selbstverteidigungsmitteln, die ich hier auf dieser Seite vorstelle, mit die günstigsten überhaupt.

Weiterhin sind die kinderleichte Bedienung und die kompakte Bauform ins Feld zu führen, damit ist gewährleistet, dass der Schlüsselalarm jederzeit schnellst möglich eingesetzt werden kann, da eine Fehlbedienung ausgeschlossen ist und eng und unbemerkt am Mann getragen werden kann. 

Wie oben beschrieben, können mit diesen Geräten auch Wertgegenstände und Taschen vor Diebstahl geschützt werden. Zudem verfügen manche Modelle über eine integrierte Taschenlampe, was das Finden des Schlüssellochs in der Nacht stark vereinfacht.

Doch der wichtigste Punkt der für die Alarme spricht, ist die gewaltige Lautstärke, durch die gewährleistet ist, dass der Angreifer zumindest kurz aus der Fassung gebracht wird und gegebenenfalls den Angriff sofort abbricht. Was besonders wichtig ist, ist allerdings die Tatsache, dass Sie dadurch Aufmerksamkeit auf die Situation ziehen und Ihnen Passanten zur Hilfe eilen können.

Ein Schlüsselalarm verfügt oft über eine Taschenlampe

In verlassenen Gebieten, z.B. in Gewerbegebieten ist der Alarm daher weniger effektiv, da Ihnen vermutlich niemand zu Hilfe eilen kann. Der Überraschungseffekt bleibt aber natürlich bestehen. Es ist aber ebenfalls zu beachten, dass der Angreifer durch den Schrillalarm nicht gefechtsunfähig gemacht werden kann. Es ist daher anzuraten noch ein weiteres Selbstverteidigungsmittel, idealerweise ein Tierabwehrgerät zur Hand zu haben. Ihre Flucht ist damit in allen Situationen gewährleistet. Doch auch wenn der Angreifer durch einen Panikalarm nicht außer Gefecht gesetzt werden kann, ermöglicht er Ihnen in vielen Fällen durch die beim Angreifer entstehende Überraschung die Flucht aus der Gefahrensituation.


Fazit

Wie Sie dem bisherigen Artikel entnehmen konnten, finde ich persönlich, dass ein Schrillalarm eine wirklich sinnvolle und effektive Möglichkeit ist, sich in Ernstfällen vor Übergriffen zu schützen, auch wenn dieser den Angreifer natürlich nicht komplett unschädlich machen kann. Doch das ist für eine erfolgreiche Flucht auch nicht immer nötig. Der ohrenbetäubende Lärm und die damit verbundene Aufmerksamkeit sowie der Überraschungseffekt ist in vielen Fällen genug, um Ihnen die Flucht aus der Situation zu ermöglichen.

Dennoch finde ich, dass neben dem Taschenalarm auch immer noch ein weiteres Mittel zur Selbstverteidigung vorhanden sein sollte. Besonders Pfefferspray oder eine Pfefferpistole ist hier in meinen Augen gut geeignet, da Sie den Angreifer auf Distanz halten können und gleichzeitig auf sich aufmerksam machen können. Da ein Taschenalarm zu so günstigen Preisen zu erhalten ist, lohnt sich die Investition in die eigene Sicherheit auf jeden Fall!

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Pfefferspray Pistole – Effektive Selbstverteidigung

Eine Pfefferspray Pistole oder oft auch Pfefferpistole genannt, ist ein hochwirksames Tierabwehrgerät, das in der Lage ist den Angreifer auf große Distanz durch einen Reizstoff unschädlich und kampfunfähig zu machen und Ihnen so die Flucht aus der Gefahrensituation zu erlauben. In dem nachfolgenden Artikel erfahren Sie wie diese Selbstverteidigungsmittel genau funktionieren, worin die Vorteile gegenüber herkömmlichen Sprays liegen und wie sich die rechtliche Situation zum Erwerb und zum Führen der selbigen darstellt.


Beliebte Modelle im direkten Vergleich

 Walther PDP Pfefferspray Pistole


Walther PDP

Max. Reichweite:

~ 4 - 5 m

Strahlgeschwindigkeit:

k.A.

Magazinkapazität:

11 ml (~ 5 s Dauerstrahl)

Nachladbar:

check

Abmessungen:

125 x 120 mm

Gewicht:

107 g

Öffentlich führbar:


Piexon Guardian Angel II Pfefferpistole


Piexon Guardian Angel II

Max. Reichweite:

4,5 bis 5,5 m

Strahlgeschwindigkeit:

180 km/h

Magazinkapazität:

2 Schuss

Nachladbar:

Abmessungen:

119 x 84 x 25 mm

Gewicht:

108 g

Öffentlich führbar:

check

Piexon JPX Jet Protector Tierabwehrgerät


Piexon JPX Jet Protector

Max. Reichweite:

~ 7 m

Strahlgeschwindigkeit:

430 km/h

Magazinkapazität:

2 Schuss

Nachladbar:

check

Abmessungen:

18,5 × 8,8 × 3,5cm

Gewicht:

370 g

Öffentlich führbar:

check


Was ist das genau und wie funktioniert´s?

Eine Pfefferspray Pistole erinnert auf den ersten Blick an eine normale Feuerwaffe, doch an Stelle des Projektils aus Metall kommt hier ein Reizstoffstrahl auf Basis von Oleoresin Capsicum (OC) zum Einsatz, wie er auch bei herkömmlichen Tierabwehrsprays zum Einsatz kommt. Diese Abwehrgeräte werden vor allem von der Polizei und von Sicherheitsfirmen eingesetzt, doch können auch ganz legal von Privatpersonen erworben und geführt werden. 

Bei der Funktionsweise lassen sich mehrere Arten unterscheiden. Die Walther PDP beispielsweise funktioniert ähnlich wie ein reguläres Spray. Ein Treibgas beschleunigt den Reizstoff in Form eins Strahls aus dem Lauf der Pistole. Hier ist somit auch ein Dauerstrahl möglich. Die Strahlgeschwindigkeit ist demnach limitiert.

Die anderen beiden oben dargestellten Modelle funktionieren etwas anders und erlauben sehr hohe Ausstoß-geschwindigkeiten von teils weit über 400 km/h, was etliche Vorteile mit sich bringt, wie im nachfolgenden Abschnitt noch ausführlicher beschrieben wird. Bei diesen Modellen wird der Reizstoff über das Zünden einer Treibladung bzw. durch einen Gasgenerator beschleunigt, wie Sie im nachfolgenden kurzen Video am Beispiel der Piexon JPX Jet Protector sehen können. Das im Video dargestellte Laserzielsystem, ist optional erhältlich, aber in Deutschland leider nicht erlaubt.

Eine Pfefferspray Pistole ist in aller Regel nachladbar


Wie bereits oben geschildert, handelt es sich bei dem verschossenen Reizstoff, um Oleoresin Capsicum, das aus Chilischoten gewonnen wird und einen enorm hohen Schärfegrad aufweist, der wiederum von der Konzentration in der Reizstoffkartusche abhängt. Der große Vorteil des Wirkstoffs liegt in der Tatsache begründet, dass die Effekte sofort nach dem Treffer eintreten, mindestens eine halbe Stunde anhalten und den Angreifer zweifelsfrei und effektiv kampfunfähig machen ohne ihn langfristige Schäden und Beeinträchtigungen zu verursachen.

Die Effekte sind vielfältig und betreffen mehrere Organe. Im Bereich der Augen kommt es zum Tränen, Rötungen und großen Schmerzen. Weiterhin kommt es zur Atemnot und starkem Hustenreiz. Auch die betroffene Haut schwillt an und schmerzt.


Vor- und Nachteile gegenüber Pfeffersprays

Nun möchte ich auf die eigentlich wichtige Frage zu sprechen kommen, worin genau die Vorteile einer Pfefferspray Pistole im Vergleich zu herkömmlichen Tierabwehrsprays liegen und ob sich der Mehrpreis lohnt.

Vorteile einer Pfefferspray Pistole

Zu allererst möchte ich auf die deutlich bessere Ergonomie und die damit verbesserte Handhabung des Tierabwehrgeräts zu sprechen kommen. Die Pistolen liegen deutlich besser in der Hand als ein herkömmliches Pfefferspray und auch die Zielerfassung ist durch Kimme und Korn auf dem Lauf der Pfefferpistole deutlich einfacher und präziser möglich. So verschwenden Sie keinen Reizstoff durch Verfehlen des Strahls und können den Aggressor schnell und effizient unschädlich machen. Zudem ist es durch die Form nahezu unmöglich die Pistole falsch herum in die Hand zu nehmen, was bei Spray in brenzligen Situationen durchaus passieren kann.

Doch der in meinen Augen wohl größte Vorteil ist die enorme Austrittsgeschwindigkeit der Reizstoffladung. Bei der Piexon JPX Jet Protector beträgt diese beispielsweise über 400 km/h. Damit ist der Einfluss der Witterung, besonders des Windes nahezu nicht existent. Bei Sprays kann es bei Gegenwind passieren, dass ein nicht zu vernachlässigender Teil des Reizstoffes Sie selbst trifft. Weiterhin sind durch die hohen Geschwindigkeiten auch höhere Reichweiten möglich, bis zu 7 m. Der Angreifer kann somit auf sicherer Distanz gehalten werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die Wucht des Aufpralls selbst Skimasken und Ähnliches durchdrungen werden können.

Der Reizstoff mancher Modelle enthält auch einen UV-Farbstoff, der dabei hilft den Täter/das Tier nach der Tat zweifelsfrei unter UV-Licht zu identifizieren.

Nachteile einer Pfefferpistole

Die einzigen zwei Nachteile, die mir bei dem Tierabwehrgerät in den Sinn kommen ist der etwas höhere Preis, der sich aber durch die Möglichkeit zum Nachladen der Magazine aber in meinen Augen und die oben genannten Vorteile mehr als nur relativiert. Ein weiterer etwas negativer Punkt, ist die Tatsache, dass manche Modelle größer sind als die Tierabwehrsprays. Aber auch hier gibt es sehr kompakte Modelle, die in ihren Abmessungen den Spraydosen sehr nahe kommen. Das kompakteste Gerät sollte hier die Pfefferspray Pistole Piexon Guardian Angel II sein. Diese kann auch ohne Aufhebens in der Jackentasche transportiert werden.

Eine Pfefferpistole ist ein hocheffektives Tierabwehrgerät



Rechtliche Situation 

Bei vielen möglichen Interessenten stellt sich oft die Frage, ob der Kauf und das Führen einer Pfefferpistole bzw. von Pfefferspray im Allgemeinen überhaupt erlaubt ist. Dieser Frage möchte ich im nachfolgenden Abschnitt nachgehen. 

Allgemeine rechtliche Bestimmungen

Grundsätzlich werden solche Pfeffersprays, die zum Einsatz gegen Menschen gedacht sind, als so genannte Reizstoffsprühgeräte eingestuft und gelten nach dem Waffengesetzt somit als Waffe, die zur Zulassung eine Vielzahl an speziellen Auflagen erfüllen muss, um schlussendlich das Prüfzeichen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zu erhalten. Dieses weist das Einhalten der Regularien nach.

In der Praxis wird diese Klassifizierung als Waffe damit umgangen, dass die Pfefferspray Pistole von den Herstellern zur Tierabwehr ausgewiesen wird, womit diese nicht mehr länger unter die Auflagen des Waffengesetzes fallen.



Solche Modelle, die zur Tierabwehr gedacht sind, können daher von jedermann ohne Bedenken gekauft, besessen und sogar in der Öffentlichkeit geführt werden. Theoretisch sogar ohne Altersbeschränkung. Manche Online-Shops vertreiben diese auf Grund interner Regelungen dennoch erst an Erwachsene. Das Führen auf Versammlungen ist dennoch nach § 27 Abs. 1 des Versammlungsgesetzes untersagt.

Da ein Tierabwehrgerät offiziell auch nur zur Tierabwehr genutzt werden darf, erfüllt der Einsatz gegen einen Menschen prinzipiell den Tatbestand der gefährlichen Körperverletzung, wenn dieser nicht innerhalb einer Notsituation stattfindet. Wenn Sie die Pfefferspray Pistole allerdings zur Notwehr einsetzen, entfällt hier natürlich die Strafbarkeit. Pfefferpistolen können also straffrei zur Selbstverteidigung eingesetzt werden, wenn eine Notwehrsituation einliegt.

Besondere Punkte beim Tierabwehrgerät

Ähnelt eine Pfefferspray Pistole einer richtigen Feuerwaffe sehr stark, so wird sie als Anscheinwaffe eingestuft, wie es bei der Walther PDP der Fall ist. In so einem Fall, darf diese nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Der Besitz und die Nutzung in den eigenen vier Wänden ist aber dennoch in Ordnung und auch in Notsituationen darf sie straffrei eingesetzt werden.

Manche Modelle verfügen auch über laserunterstützte Zielsysteme. Hier müssen Sie aber unbedingt beachten, dass solche in Deutschland strengstens untersagt sind. Mit den oben vorgestellten Modellen machen Sie hier aber nichts falsch!


Fazit

In meinen Augen ist eine Pfefferspray Pistole eine der besten Selbstverteidigungsmöglichkeiten und ich würde sie jederzeit einem regulärem Tierabwehrspray vorziehen. Durch die hohe "Geschossgeschwindigkeit" sind Sie auch unter widrigsten klimatischen Bedingungen sicher einsetzbar und machen Angreifer auf große Distanz zuverlässig kampfunfähig. Das Zielen ist zudem deutlich leichter möglich als bei den Spraydosen, da sie das Zielen über Kimme und Korn erlauben, wie man es von regulären Pistolen kennt. 

Zudem gibt es sehr kompakte Modelle, die unauffällig am Körper getragen werden können und im Alltag kaum stören. Zudem können die meisten Abwehrgeräte auch in der Öffentlichkeit legal geführt werden. Ich persönlich würde eine Pfefferpistole auch Elektroschockern vorziehen, da man sich mit Ihnen nicht auf einen möglichen Nahkampf einlassen muss. In Kombination macht es aber bestimmt auch Sinn. Die teilweise höheren Kosten fallen gegenüber den Vorteilen in meinen Augen kaum ins Gewicht.

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Axtwerfen – Der Sport für echte Männer

Axtwerfen kennt man vor allem von Mittelaltermärkten oder aus TV-Dokumentationen über das Mittelalter oder über Indianer, die Ihren Tomahawk werfen. Doch das Beilwerfen ist auch in Deutschland als Wettkampfsport auf dem Vormarsch und wird unter Menschen aller Altersklassen immer beliebter und das aus gutem Grund, denn es ist technisch anspruchsvoll und bereitet großen Spaß. Nachfolgend erfahren Sie welche Axt sich für das Werfen eignet und worauf Sie beim Wurfbeil bzw. Wurfaxt kaufen achten sollten, denn nicht jede Axt ist hierfür gleichermaßen geeignet. Weiter unten finden Sie auch eine Kurzbeschreibung der Technik und wie das Wurfziel beschaffen sein sollte.


Beliebte Modelle im direkten Vergleich

CRKT Tomahawk Woods Chogan T-Hawk 09CR2730


Klingenstahl:

Kohlenstoffstahl 1055

Klingenlänge:

106 mm

Stielmaterial:

Hickoryholz

Stiellänge:

48,5 cm

Gewicht:

947,0 g

Anwendbare Wurftechnik:

Einhändig

Scheide inkl.:


Cold Steel Tomahawk War Hawk 


Klingenstahl:

Kohlenstoffstahl 1055

Klingenlänge:

76 mm

Stielmaterial:

Kunststoff (Polypropylen)

Stiellänge:

48,3 cm

Gewicht:

730 g

Anwendbare Wurftechnik:

Einhändig

Scheide inkl.:

check

OCHSENKOPF OX 18 H-1206 Wurfaxt


Klingenstahl:

Schmiedestahl

Klingenlänge:

2x 150 mm

Stielmaterial:

Hickoryholz

Stiellänge:

75,0 cm

Gewicht:

2000 g

Anwendbare Wurftechnik:

Zweihändig

Scheide inkl.:

check


Was ist Axtwerfen und woher stammt es?

In grauer Vorzeit, als die Axt und das Messer noch nicht aus Metall, sondern aus Stein oder vulkanischen Gläsern, wie Obsidian, bestand, waren diese zu kostbar und zu zerbrechlich, um überhaupt über das Werfen dieser überlebenswichtigen Werkzeuge nachzudenken. Zu groß war die Gefahr diese zu beschädigen oder gar zu verlieren. Erst mit der technischen Nutzung von Metallen, wie Bronze oder Stahl, konnten Werkzeuge hergestellt werden, die einen Wurf auch tatsächlich überstehen konnten.

Der Ursprung des eigentlichen Axt- bzw. treffender Beilwerfens liegt dennoch weit zurück in der Menschheitsgeschichte. Besonders die Franken banden das Beilwerfen recht ausgiebig in Ihre Kriegstaktiken ein. Vielleicht sagt Ihnen der Begriff "Franziska" sogar etwas? So bezeichneten die fränkischen Krieger damals ihr bevorzugtes Wurfgerät; ein Wurfbeil mit markanter Form. Diese Äxte wurden aus dem eigenen Schildwall heraus geworfen, um die Reihen des Gegners aufzubrechen und so Lücken für den eigenen Angriff zu schaffen. Als Jagdwaffen wurden Wurfbeile aufgrund der geringen Reichweite wohl nie benutzt. Ein Bogen ist hierfür deutlich effektiver. 

Das Axtwerfen wird heutzutage auch als offizieller Sport, mit ausführlichem Regelwerk und langstieligen Doppeläxten, die zweihändig geworfen werden, betrieben. Dieser Sport hat seinen Ursprung in dem Zeitvertreib skandinavischer Holzfäller, die Ihre Äxte um die Wette warfen. Dieser Wettkampfsport wird auch heute noch traditionell in Schweden praktiziert. Doch auch in Deutschland gewinnt das Beil- und Axtwerfen immer mehr an Beliebtheit und auch hierzulande werden Wettbewerbe ausgetragen und das aus gutem Grund, denn es bereitet großen Spaß sich hierin zu messen. 

Hier erfahren Sie worauf Sie achten müssen, wenn Sie sich eine Wurfaxt kaufen möchten

Wurfaxt kaufen - Welche ist zum Werfen geeignet?

Werfen kann man prinzipiell jede Axt, die auf dem Markt erhältlich ist, doch nicht jede ist dafür gleich gut geeignet. Nachfolgend möchte ich Ihnen kurz die Äxte vorstellen, die sich über die Jahrhunderte als am besten geeignet herausgestellt haben.

Wurfbeil und Tactical Tomahawk kaufen

Zunächst möchte ich auf die leichteren Wurfbeile und Tomahawks zu sprechen kommen, die einhändig geworfen werden können. Ein Tomahawk ist eine bei Axtwerfern sehr beliebte Waffe, die einer Streitaxt sehr ähnlich sieht, wie Sie früher vor allem von indianischen Stämmen verwendet wurde und die Sie bestimmt schon in etlichen Western gesehen haben. Traditionell weisen sie eine Länge von 25 - 50 cm auf, haben einen Stiel aus Hickory-Holz und einen Kopf aus Stein oder vulkanischem Glas.

Die späteren und auch die heutigen Modelle haben Klingen aus Kohlenstoffstahl. Die Stiele bestehen auch heute oft noch aus strapazierfähigem Hickory; doch immer öfter wird dies durch zähem und stabilem Kunststoff oder Gfk ersetzt. Dies kommt vor allem bei den "taktischen" Modellen zum Einsatz, einem sogenannten Tactical Tomahawk. Neben der hohen Beständigkeit erzielt man dadurch vor allem auch einen sehr martialischen Look. 

Neben Sportlern, die das Tactical Tomahawk besonders wegen den guten Wurf- bzw. Flugeigenschaften schätzen, erfreuen sich Soldaten der US-Armee an der Vielseitigkeit dieser Äxte. Daher wurden diese im Vietnam-, im Irakkrieg und auch heute noch als vielseitiges Werkzeug und als effektive Nahkampfwaffe eingesetzt.

Ein Tactical Tomahawk oder Wurfbeil eignet sich gut zum werfen

Heutzutage gibts es von unterschiedlichen Herstellern auch Äxte, die ausschließlich zum Werfen entworfen worden sind und zu anderen Aufgaben gar nicht mehr oder nur mit Einschränkungen verwendet werden können. Oben rechts sehen Sie die Wurfaxt Templar von Coldsteel, die sich nicht nur mit der Schneide selbst in Holz graben kann, sondern auch mit den drei zusätzlichen Spitzen. So bleibt das Wurfbeil deutlich leichter und auch aus unterschiedlichen Distanzen geworfen im Ziel stecken, da die Axt nicht zwingend eine ganze Umdrehung bewältigen muss, um wieder mit der Klinge voran aufs Ziel zu treffen. Solche Modelle sind besonders auch für Anfänger geeignet. Wenn Sie sich also eine Wurfaxt kaufen möchten, machen Sie mit den oben dargestellten Modellen nichts falsch.

Zweihändige Doppelaxt kaufen

Wie im vorangegangenen Abschnitt bereits angedeutet, hat der heutige Sport des Axtwerfen seinen Ursprung in Skandinavien, bei dem mit einer zweihändigen Doppelaxt geworfen wird. Denn diese waren in früheren Zeiten die typischen Holzfälleräxte in diesen Regionen.

Sie hatten früher zwei unterschiedliche Klingen. Eine war dünner und extrem scharf ausgeführt, um Bäume effektiv fällen zu können. Die andere Seite war balliger, um so die Schneide beim Entasten widerstandsfähig zu halten und Ausbrüche zu vermeiden. 

Die heute zum Axtwerfen verwendeten Doppeläxte weisen allerdings zwei gleich ausgeführte Klingen auf. Ein Beispiel für so eine Axt ist die oben dargestellte Ochsenkopf OX 18H-1206. Diese entspricht den schwedischen Wettkampfrichtlinien. Wenn Sie sich also eine Wurfaxt kaufen möchten, um Sie bei Wettkämpfen einzusetzen, sind Sie damit gut beraten. Wie Sie so eine Axt werfen, erfahren Sie nachstehend.


Axtwerfen lernen - Eine Kurzanleitung

Das Werfen von Äxten ist kein Hexenwerk, aber die richtige Technik und regelmäßige Übung ist dennoch essentiell, vor allem dann, wenn Sie darüber nachdenken an Wettbewerben teilzunehmen. Abhängig von der verwendeten Wurfaxt, ist auch eine andere Wurftechnik nötig. Prinzipiell lassen sich zwei Wurftechniken unterscheiden: Das einhändige Werfen von einem Beil oder einem Tactical Tomahawk und das zweihändige Werfen schwererer Äxte.

Einhändige Wurftechnik

Das Werfen von Äxten ähnelt der Technik, die zum Messerwerfen verwendet wird. Zuallererst müssen Sie Ihr Tactical Tomahawk richtig greifen. Dieses nehmen Sie in die Hand wie einen Hammer, der Daumen darf somit nicht auf die Rückseite des Stiels gelegt werden. Sonst kann es schnell passieren, dass die Drehung der Wurfaxt, und damit die Präzision negativ beeinflusst werden kann. 

Vor dem Wurf nehmen Sie Ihre Wurfposition ein. Stellen Sie sich schulterbreit, leicht mit der linken Schulter zum Ziel eingedreht und etwa in 6 m Entfernung, auf. Die Fersen stehen auf einer gedachten Linie und beugen Sie die Knie leicht.

Zum Axtwerfen selbst nehmen Sie nun Ihre Arme nach vorne, zum Ziel hin. Schwingen Sie Ihren Wurfarm auf einer kreisförmigen Bewegung nach hinten, hinter Ihrem Kopf. Doch tun Sie dies nicht zu schnell, sonst können Sie leicht die Kontrolle über Ihr Beil verlieren. Beschleunigen Sie Ihre Wurfaxt nun auf dem selben Weg wieder nach vorne, verlagern Ihr Gewicht auf den vorderen Fuß und führen Ihren Oberkörper mit nach vorne.

Doch lassen Sie das Tactical Tomahawk nicht zu spät los, sonst landet es schnell und vor dem Ziel im Gras. Sie sollten es loslassen, wenn die Mitte des Griffs in ihrem Sichtfeld auftaucht; das klingt jetzt sicherlich nicht einfach, aber mit ein bisschen Übung schaffen Sie das bestimmt. Wie Sie sehen, kommt der Schwung allein aus der Armbewegung und nicht aus dem Handgelenk. Lassen Sie Ihr Handgelenk die ganze Zeit über steif, da der Wurf sonst schnell ungenau werden kann und Ihr Handgelenk stark belastet wird.

Wichtig ist beim Wurf auch, dass Sie das Schwingen Ihres rechten Armes nicht sofort nach dem Loslassen unterbrechen, sondern führen Sie die Bewegung des Armes komplett zu Ende.

Zweihändige Wurftechnik

Zum Werfen von größeren Äxten benötigen Sie zwei Hände, nicht zuletzt um Ihre Handgelenke zu schonen. Diese Technik kommt vor allem beim Wettkampfsport, also zum Werfen von Doppeläxten, wie rechts dargestellt, zum Einsatz.

Der Stand ist hier sehr ähnlich zum einhändigen Werfen. Hier greifen Sie die Axt allerdings beidhändig am unteren Ende des Stiels. Und auch hier beginnen Sie die Wurfbewegung mit dem nach vorne Bringen der Axt und ihrer beiden Arme. Führen Sie die Axt nun in einer flüssigen Bewegung über Ihren Kopf und hinter Ihren Rücken. Achten Sie hierbei unbedingt darauf die Handgelenke steif zu lassen und die Doppelaxt nicht zu weit abzusenken, um Verletzungen Ihres Rückens zu vermeiden.

Führen Sie nun die gegenläufige Bewegung aus und bringen die Axt wieder auch der selben Bahn nach vorne, verlagern Ihr Gewicht auf den linken Fuß und führen den Oberkörper mit. Die Doppelaxt lassen Sie ungefähr dann los, wenn ihre obere Hand in etwas auf Stirn- oder Augenhöhe ist. Aber auch hier gilt Ausprobieren und Üben, Üben, Üben.

Zum zweihändigen Axtwerfen müssen Sie eine Doppelaxt kaufen

Geeignete Wurfziele

Die Ziele, die zum Axtwerfen geeignet sind, sind im Prinzip die selben, die ich Ihnen auch in meinem Beitrag zum Messerwerfen vorgestellt und beschrieben habe. Analog können Sie hier auch Holzbretter oder Holzscheiben verwenden. Beachten Sie auch unbedingt die Sicherheitshinweise, die ich in dem Beitrag aufgeführt haben, diese sind beim Axtwerfen ebenfalls zu beachten.

Flächige Holzgestelle

Bretter haben natürlich den Vorteil, dass die Trefferfläche größer ist, was besonders für Anfänger von Vorteil ist, da so die Wahrscheinlichkeit natürlich geringer ist, den Tactical Tomahawk daneben zu werfen. Wählen Sie Bretter von mindestens 4 cm Dicke, um das Ziel auch von der Rückseite verwenden zu können. Die Bretter können Sie einfach durch Querstreben zu einem Gestell verbinden.

Achten Sie aber unbedingt darauf, dass die Fasern des Holzes senkrecht zum Boden verlaufen und es sich um ein weiches Holz handelt, denn dadurch bleibt Ihre Wurfaxt deutlich leichter im Ziel stecken. Trifft die Klinge auf, werden die Fasern nämlich durch die Klinge lediglich auseinander geschoben und müssen nicht durchtrennt werden. Dies bedarf weniger Energie als das Durchhacken. Zudem ist der Schnitt weniger deutlich und das Ziel kann länger verwendet werden.

Einen Tactical Tomahawk kaufen und werfen macht großen Spaß

Holzscheiben 

Wie angedeutet eignen sich Holzscheiben auch sehr gut als Ziel und sind sogar die Wurfziele bei offiziellen Wettkämpfen im Axtwerfen. Bei Scheiben liegt der Vorteil darin, dass die Fasern in Wurfrichtung zeigen und so auf sehr einfach beiseite geschoben werden können, wodurch das Wurfbeil sehr gut stecken bleibt. 

Die Wurfziele, die zu offiziellen Wettbewerben verwendet werden und den Vorschriften entsprechen sind 50 cm im Durchmesser und besteht aus Holz, senkrecht zur Wuchsrichtung gesägt. Wie beschrieben wird hier das Eindringen der Klingen deutlich begünstigt. Die Zielscheibe besteht aus 5 konzentrischen Ringen unterschiedlicher Farben und Punkten: 10 cm (schwarz), 20 cm (weiß), 30 cm (rot), 40 cm (weiß), 50 cm (rot). Der mittlere Ring ist 5 Punkte, der zweite 4 Punkte, der dritte 3 Punkte, der vierte 2 Punkte und der letzte Ring schließlich 1 Punkt wert. Das Ziel wird in einer Höhe zwischen 1,3 m und 1,6 m montiert.

Eine Doppelaxt steckt im Wurfziel

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Blasrohrschießen – Der Spaß für Alt und Jung

Ein Blasrohr ist den meisten bestimmt noch aus der Schulzeit als Spuckrohr bekannt, um die nervigen Mitschüler zu ärgern oder aus dem Fernseher als Jagdwaffe von Eingeborenenstämmen aus Südamerika. Doch die moderne Blowgun erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit als Sportgerät. Viele Schützenverbände tragen hier mittlerweile überregionale Meisterschaften aus und das aus gutem Grund, denn das Blasrohrschießen macht großen Spaß und ist selbst auf große Distanzen zielgenau möglich. Ein weiterer großer Vorteil ist die Tatsache, dass es für alle Altersklassen geeignet ist. Worauf es beim Blasrohr kaufen zu achten gilt und wie das Schießen genau funktioniert, habe ich nachfolgend kurz für Sie zusammengetragen.


Beliebte Modelle im direkten Vergleich 

G8DS® Präzisions Blasrohr ALU


Kaliber/Innendurchmesser:

10 mm

Gesamtlänge:

100 cm

Material:

Aluminium

Zerlegbar:

check

Pfeilhalterung:

check

Beiliegende Munition:

  • 12 Blasrohrpfeile

PREDATOR 36 Zoll Sport Blowgun


Kaliber/Innendurchmesser:

10 mm

Gesamtlänge:

94,4 cm

Material:

Aluminium

Zerlegbar:

Pfeilhalterung:

check

Beiliegende Munition:

  • 25 Stahldarts
  • 25 Trainingsdarts

Cold Steel Big Bore Blowgun


Kaliber/Innendurchmesser:

16 mm

Gesamtlänge:

150 cm

Material:

Kunststoff

Zerlegbar:

check

Pfeilhalterung:

check

Beiliegende Munition:

  • 15 Bambuspfeile
  • 15 Mini Broadhead-Pfeile
  • 6 Stun-Darts


Was ist ein Blasrohr genau?

Vermutlich kennt jeder ein Blasrohr aus seiner Kindheit. Wer hatte früher in der Schule denn kein Spuckrohr, um Papierkügelchen auf seine Mitschüler zu schießen? Vom Prinzip ist eine moderne Blowgun genau das selbe, nur mit anderer Munition.

Die modernen Varianten finden heutzutage Anwendung als Sportgeräte, natürlich sind hierfür auch die Materialien und die Qualität der Ausführung hochwertiger und durchdachter als die Spuckrohre aus der Kindheit. Die meisten erhältlichen Rohre bestehen aus Aluminium oder Kunststoff, aber auch solche aus modernen Faserverbundwerkstoffen sind auf dem Markt zu haben. Moderne Rohre, die auch im Schützenverein zu Wettkämpfen verwendet werden, weisen Kaliber von 10 - 16 mm auf und sind bis zu 2 m lang. Solche, die zu Turnieren verwendet werden sollen, dürfen jedoch nicht länger als 1,21 m sein.

Neben dem großen Spaß an der sportlichen Herausforderung sind besonders auch die positiven Gesundheitsaspekte herauszuheben, die sich aus dem Blasrohrschießen ergeben. Durch regelmäßiges Üben merken Sie schnell, dass sich das Lungenvolumen merklich verbessert, was Ihrer allgemeinen Kondition zu Gute kommt. Es ist sogar bei manchen Atembeschwerden als Therapie anwendbar.

Die effektive Blasrohr Reichweite kann bis zu 20 m betragen

Auch heute noch setzen viele Ureingeborenen-Stämme Blasrohre als Jagdwaffe gegen kleine Tiere ein, was die Effizienz dieser simplen Waffe/Sportgeräte nochmals verdeutlicht. Eine Blowgun ist kein Spielzeug und darf nicht in die Hände von Kindern geraten!


Blasrohr kaufen - Was muss man beachten?

Auch wenn sich die verschiedenen Modelle sehr ähnlich sehen und es für Laien unter Umständen so aussehen könnte, dass es zwischen den Rohren keinen wirklichen Unterschied gibt, gibt es so einiges zu beachten, um wirklich lange Freunde und Spaß an seiner Investition zu haben. Auf die wichtigsten Aspekte, die Sie beachten sollen, wenn Sie sich ein Blasrohr kaufen, möchte ich nachfolgend kurz eingehen.

Die Rohrteilung

Wie Sie oben in der Übersichtstabelle sehen, gibt es einteilige Rohre und solche, die aus einem durchgängigen Profil bestehen. Doch worin liegt nun der jeweilige Vorteil bzw. gibt es auch Nachteile? Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Teilung eines Blasrohrs meist eine Schwäche darstellt, zumindest bei günstigen Modellen, denn die Verbindungslösungen sind hier oft sehr einfach ausgeführt. Meist kommen konische Steckverbindungen zum Einsatz, welche recht zügig ausleiern und dadurch undicht werden. Der Übergang zwischen den Stücken ist oft auch nicht perfekt eben und kann so eine Behinderung für die durch das Rohr gleitenden Blasrohrpfeile darstellen. Allerdings sind die teilbaren Modelle sehr praktisch und lassen sich leicht verstauen und zum Trainingsort transportieren. Natürlich ist dies besonders bei sehr langen Rohren von großem Vorteil.

Aber ein Verbindungsstück kann auch sehr hochwertig und professionell ausgeführt werden, wie Coldsteel bei der Big Bore Blowgun beweist. Denn hier sind die beiden Rohrteile durch ein etwa 3 cm langes Feingewinde miteinander verbunden. Damit ist sichergestellt, dass beide Teile perfekt fluchten und ein Entweichen von Luft auch nach vielfacher Zerlegung unmöglich ist. Dieses steht einem durchgängigen Modell in absolut nichts nach.

Das Kaliber - Entscheidend für die Blasrohr Reichweite

Die meisten Blowguns weisen ein Kaliber, also einen Rohrinnendurchmesser von 10 mm oder 16 mm auf. Doch welches Kaliber sollten Sie sich nun kaufen? Prinzipiell eignet sich das kleinere Kaliber für Anfänger etwas besser als die größeren. Durch den kleineren Durchmesser, sind natürlich auch die Blasrohrpfeile und damit die Durchschlagskraft etwas kleiner. Die Schusstechnik ist jedoch etwas leichter zu erlernen, doch wie Sie unten lesen, sind auch die 16 mm kein Problem zu bewältigen.

Blasrohr kaufen - Blowgun auf dem Vormarsch zum beliebten Sportgerät

Das Kaliber von 16 mm stellt die Königsklasse der Blasrohre dar. Die Durchschlagskraft, die Zielgenauigkeit und die Reichweite sind dem kleineren Rohrdurchmesser deutlich überlegen. Allerdings sollten die Rohre der größeren Kaliber länger gewählt werden, damit diese die volle Energie entfalten können. Das Coldsteel Big Bore beispielsweise besticht mit einer effektiven Blasrohr Reichweite von über 20 m!

Lieferumfang & Blasrohrpfeile

Achten Sie beim Blasrohr kaufen unbedingt auch auf den Umfang und die Qualität der mitgelieferten Anbauteile und Blasrohrpfeile, denn hier gibt es teils himmelweite Unterschiede. Eine Pfeilhalterung am Rohr sollte unbedingt vorhanden sein und auch mehrere Übungspfeile sollten beiliegen, damit Sie umgehend beginnen können. Cold Steel legt auch hier gut vor, denn hier sind neben den Standard-Darts (Nagelähnliche Spitze) auch noch kleine Broadheads und Stun Darts enthalten, die große Abwechslung beim Blasrohrschießen mit sich bringen. 

Blasrohrpfeile stellen die Munition beim Blasrohrschießen dar

Ist ein Blasrohr erlaubt und legal?

Viele fragen sich oft, ob das Blasrohr erlaubt und in Deutschland legal erworben, geführt und geschossen werden kann, da es bekanntlich über erstaunliche Durchschlagskraft verfügt. Doch keine Sorge, denn eine Blowgun unterliegt in Deutschland nicht dem Waffengesetz sondern wird nach dem Gesetz als reines Sportgerät, wie etwa Steinschleudern oder Bögen, angesehen. Das bedeutet, dass diese unabhängig vom Alter erworben und benutzt und sogar selbst hergestellt werden können. Sie können Sich also ohne Bedenken jedes Blasrohr kaufen, das Ihnen zusagt.

Eine Einschränkung gibt es allerdings. Ein Blasrohr ist gesetzlich von der Jagd-Nutzung ausgeschlossen und darf in diesem Zusammenhang unter keinen Umständen eingesetzt werden. 


Wie funktioniert das Blasrohrschießen genau?

Zunächst sei gesagt, dass der Erfolg beim Blasrohrschießen in erster Linie von einem abhängt. Und das wäre: Übung, Übung und Übung. Doch die Grundzüge möchte ich Ihnen nachfolgend kurz näher bringen.

Korrekter Stand und Griff

Zu allererst ist auf den richtigen Stand zu achten, denn nur hiermit ist die Stabilität und die Reproduzierbarkeit des Schusses gewährleistet. Rechtshänder stellen das in Ihrem Fall linke Standbein leicht nach vorne. Die Füße bilden dabei in etwa einen 45° Winkel zueinander. Der Oberkörper wird mit der linken Schulter voran dem Ziel leicht zugedreht. Halten Sie den Oberkörper hierbei so aufrecht wie möglich und halten Sie ein Mindestmaß an Körperspannung. Linkshänder handelt exakt spiegelverkehrt. 

Nun kommen wir zur richtigen Haltung des Blasrohrs. Eine Hand hält das Rohr nah am Mundstück. Bei Rechtshändern ist dies in aller Regel die rechte Hand. Die andere Hand stützt das Rohr weiter vorne. Hierbei gibt es zwei Varianten der Armhaltung. Zum einen kann der linke Arm ganz ausgestreckt werden, was dem Rohr mehr Stabilität beim Schuss verleiht, aber auf Dauer anstrengender ist. Die andere Option ist es das Rohr weiter vorne zu Greifen, was entsprechend angenehmer, aber instabiler ist. Schlussendlich liegt hier die Entscheidung bei Ihnen welche Grifftechnik Ihnen mehr liegt. Mir persönlich sagt der Griff weiter vorne mehr zu. Die Handfläche der vorderen, linken Hand drehe ich mit der Handfläche nach oben.

Der eigentliche Schussvorgang

Zum Feuern selbst, müssen Sie unbedingt auf eine ruhige und gleichmäßige Atmung achten, vor allem auch in den Schusspausen und nehmen Sie sehr tiefe letzte Atemzüge vor dem eigentlichen Schuss.

Bei den unterschiedlichen Kalibern unterscheidet sich das eigentliche Blasrohrschießen auch leicht. Bei dünneren Rohren (Kaliber 10) ähnelt die Schießtechnik ehr dem Kirschkernspucken aus den Kindertagen. Atmen Sie hierzu tief ein, setzen Sie das Rohr an und verschließen Ihre Lippen mit Ihrer Zunge und bauen Druck auf. Zum Auslösen des Schusses müssen Sie nun lediglich Ihre Zunge zurück ziehen. Die Luft entweicht und beschleunigt die Blasrohrpfeile durch das Rohr.

Bei den Rohren der "Königsklasse", also solchen mit einem Kaliber von 16 cm, wird allerdings ein größerer Luftstrom benötigt, als bei den kleineren Rohrdurchmessern. Prinzipiell gehen Sie hierbei genauso vor. Tiefeinatmen, Druckaufbauen und das Verschließen der Lippen mit Ihrer Zunge ist hier auch notwendig. Doch beim Zurückziehen der Zunge drücken Sie die gesamte Luft aus Ihrer Lunge dem Dart entgegen. Grund hierfür ist, dass das Volumen des Rohres größer ist und die Blasrohrpfeile ein ganzes Stück schwerer sind.

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Wurfmesser – Der große Freizeitspaß

Messerwerfen kennt vermutlich jeder aus dem Zirkus, von Wettkämpfen auf Mittelaltermärkten oder aus diversen Actionfilmen, wie The Expendables. Doch auch im Freizeitsektor werden die hierfür benötigten speziellen Messer, nicht nur unter eingefleischten Messerfans, als Sportgerät immer beliebter. Doch bevor Sie sich selbst ein Wurfmesser kaufen, gibt es im Vorfeld einiges zu beachten, denn nicht jedes Modell ist zu diesem Zweck gleichermaßen geeignet. Worauf Sie bei der Auswahl achten müssen, können Sie nachfolgend nachlesen. Erfahren Sie weiterhin wie Sie ein Wurfmesser werfen und wie die Rechtslage hinsichtlich des Führens aussieht.


Beliebte Modelle im direkten Vergleich

Walther ATK Advanced Throwing Knife


Klingenstahl:

Edelstahl AISI 420

Gesamtlänge:

260 mm

Gewicht:

260 g

Stückzahl:

2 Stk.

Messerscheide inkl.:

check

Scheidenmaterial:

Nylonscheide


Cold Steel True Flight Thrower


Klingenstahl:

Kohlenstoffstahl 1055

Gesamtlänge:

300 mm

Gewicht:

295 g

Stückzahl

1 Stk.

Messerscheide inkl.:

check

Scheidenmaterial:

verstärkte Nylonscheide


Muela Profi Wurfmesser PRO-80L-14 


Klingenstahl:

Edelstahl AISI 420

Gesamtlänge:

250 mm

Gewicht:

200 g

Stückzahl:

1 Stk.

Messerscheide inkl.:

check

Scheidenmaterial:

Lederscheide



Das richtige Wurfmesser kaufen

Unter der großen Auswahl an Wurfmessern auf dem Markt ist es oft schwer das richtige Modell zu finden. Die wichtigsten Attribute, die ein gutes Messer ausmachen, habe ich Ihnen nachfolgend kurz zusammen gestellt. Mit den oben vorgestellten Modellen, machen Sie in aller Regel aber nichts falsch:

Gewicht: 

Das Mindestgewicht sollte etwa 200 g betragen, denn leichtere Modelle lassen sich schwer kontrollieren und neigen zum Abprallen am Ziel, da die Penetrationswirkung vergleichsweise gering ist. Für größere Distanzen, ab ca. 5 m, sind besonders Modelle ab 250 g geeignet. Aber Achtung, je schwerer das Messer ist, desto mehr Muskelkraft und auch Training wird benötigt. Prinzipiell gilt, dass schwerere Messer stabiler fliegen. Dies sollte unbedingt bedacht werden, bevor Sie sich ein Wurfmesser kaufen.

Der Schwerpunkt des Messers sollte ca. 1,5 cm außermittig liegen, damit ein stabiler Flug gewährleistet ist. Wechselt man das Wurfmesser, ändert sich oft auch der Schwerpunkt. Dadurch ändert sich in aller Regel auch das Flugverhalten und man muss sich teils stark umgewöhnen. Mit ein bisschen Übung fällt dies aber immer leichter.

Klingenmaterial und -beschaffenheit: 

Entgegen der allgemeinen Vermutung, dass die Klinge eines Wurfmessers vermutlich sehr scharf sein müsse, ist genau das Gegenteil der Fall. Ist diese nämlich sehr scharf, lässt die erste Verletzung bestimmt nicht lange auf sich warten. Ein Klingengriff wäre ebenfalls nicht mehr möglich. Außerdem ist ein hoher Schärfegrad nicht notwendig, um im Holz stecken zu bleiben, vorausgesetzt die Spitze ist nicht zu breit oder zu dick. Nadelspitzen sind aber dennoch nicht zu empfehlen, denn diese neigen doch sehr zum brechen.

Wurfmesser kaufen - Lesen Sie worauf zu achten ist

Idealerweise sollte die Klinge aus einem weichen Stahl bestehen, so dass Reparaturen schnell und effizient mit einfachem Werkzeug durchgeführt werden können. Gehärtetes Stahl neigt ehr zum Ausbrechen, was nur schwer zu reparieren ist. Idealerweise besteht das Messer aus Federstahl. Besteht das Messer aus Kohlenstoffstahl, ist es zu empfehlen dieses mit Ballistol vor Rost zu schützen. Die verwendeten Stahltypen der oben dargestellten Messer sind alle gut zum Messerwerfen geeignet.

Griff: 

Auf der einen Seite verbessert ein Holzgriff die Ergonomie des Messers, auf der anderen Seite wird dieser beim Messerwerfen sehr stark belastet und muss meist schon nach kurzer Zeit ausgetauscht werden. Daher sollten Sie sich in meinen Augen ein Wurfmesser kaufen, das nicht über zusätzlich aufgebrachte Griffschalen verfügt. Weiterhin sollte der Griff keine Haken oder unnötige Verzierungen aufweisen, an denen man beim Werfen hängen bleiben kann. Sollte Ihnen der Griff aber nicht griffig genug sein, kann man z.B. Isolierband verwenden oder Paracord herumwickeln, wie beim Coldsteel Best Throw.


Messerwerfen - Sind Wurfmesser verboten?

Auch mit der letzten Aktualisierung des Waffengesetzes im April 2008 bleibt der Besitz eines Wurfmessers legal. Sie können sich also ohne Bedenken ein Wurfmesser kaufen. Weiterhin ist nicht klar definiert, ob es sich bei diesen Messern wirklich um Hieb- oder Stichwaffen (vgl. WaffG Anlage 1) handelt oder um ein reines Sportgerät. In einem solchen Fall wären diese von den Vorschriften nicht betroffen. 

Um Problemen vorzubeugen würde ich persönlich aber empfehlen dennoch die für Messer allgemein gültigen Vorschriften zu beachten. Demnach wäre das Führen von Messern mit einer Klingenlänge von über 12 cm verboten, außer es liegt ein berechtigtes Interesse hierzu vor. Zum Beispiel "Sport oder ein allgemein anerkannter Zweck". Auch der Transport in abschließbaren Behältnissen ist weiterhin erlaubt.

Beim Wurfmesser werfen auf Ihrem eigenen Grundstück unter Beachtung der unteren Sicherheitsregeln bezüglich Ausführung und Positionierung des Ziels sollten Sie allerdings immer auf der sicheren Seite sein.

An dieser Stelle sei aber noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um keine verbindliche Rechtsberatung handelt und ich über keine rechtswissenschaftliche Ausbildung verfüge. Bitte wenden Sie sich im Zweifel an Ihre örtliche Polizeidienststelle.

Messerwerfen - Sind Wurfmesser verboten?

Wurfmesser werfen - Eine Kurzanleitung

Messerwerfen ist nicht ansatzweise so einfach wie es oft in Filmen dargestellt wird sondern erfordert ein erhebliches Maß an Übung, Training und vor allem die richtige Technik. Nachfolgend möchte ich Ihnen daher die wichtigsten Grundzüge näher bringen.

Zuerst möchte ich über die möglichen Grifftechniken sprechen. Die grundlegendste Technik ist der sogenannte Hammergriff, der sich besonders für schwerere Messer eignet. Hierfür nimmt man das Messer, wie der Name bereits andeutet, wie einen Hammer in die Hand. Es besteht die Option den Daumen auf den Messerrücken zu legen, um das Zielen zu erleichtern. Achten Sie darauf Ihr Handgelenk zu jeder Zeit steif zu lassen.

Für leichtere Messer kann auch der Klemmgriff verwendet werden. Hierbei wird das Wurfmesser zwischen Daumen und Zeigefinger eingeklemmt. Dies muss so erfolgen, dass es die Verlängerung des Armes darstellt. Nicht bis wenig scharfe Messer können mit dieser Technik auch an der Klinge gegriffen werden.

Nun zum Messerwerfen selbst. Der rechte Fuß wird hinten und der linke Fluß vorne platziert. Die Fußspitzen sollten ungefähr in einem Winkel von 45° zueinander stehen. Die Fersen stehen nahezu auf einer gedachten Linie. Die Knie sind leicht gebeugt.

Zum Wurfmesser werfen werden nun beide Arme nach vorne, in Richtung des Ziels, gestreckt. Führen Sie den Arm nun in einer kreisförmigen Bewegung nach hinten, hinter Ihren Kopf, um Schwung aufzubauen. Beschleunigen Sie das Messer auf dem gleichen Bogen wieder nach vorne. Dabei verlagern Sie Ihr Gewicht vom rechten auf das vordere linke Bein, der Oberkörper wird entsprechend mitgeführt. Lassen Sie das Messer los, wenn Ihre Arme wieder parallel, vor Ihrem Körper, sind. Stoppen Sie die Bewegung Ihres rechten Armes aber nicht sofort nach dem Loslassen, sondern schwingen Sie ganz durch.

Für den stetigen Erfolg ist es entscheidend, dass der Bewegungsablauf bei jedem Wurf exakt gleich ist. Dies setzt aber wie bereits angesprochen regelmäßiges Üben voraus, was aber allerdings großen Spaß macht. Für eine ausführlichere Anleitung kann ich Ihnen das Handbuch Messer- und Axtwerfen von Dieter Führer ans Herz legen. In meinen Augen einer der besten Ratgeber zu diesem Thema.


Worauf soll ich mein Wurfmesser werfen?

Neben der korrekten Wurftechnik, ist es natürlich auch wichtig ein vernünftiges und angemessenes Ziel zum Üben zur Verfügung zu haben. Hierfür muss allerdings ebenfalls einiges beachtet werden, um Schäden am Material und möglic​​​​he Verletzungen zu vermeiden.

Als Material eignen sich hier Holzbretter mit Abstand am besten, z.B. Tannenholz. Als Daumenregel lässt sich sagen, dass diese so dick wie möglich sein sollten. Idealerweise mindestens 4 cm, so dass man das Ziel beidseitig nutzen kann; auf diese Art und Weise wird die Lebensdauer des Ziels deutlich erhöht. Dünne, nicht abgestützte Bretter bergen zudem die Gefahr wie eine Feder zu wirken und das Messer auf euch zurück zu schleudern. Zur Konstruktion eines einfachen Ziels schraubt man diese nun einfach auf ein Holzgestell, das man anschließend lediglich an einer geeigneten Stelle anlehnt.

Für die Abmessungen des Ziels sollte beachtet werden, dass dieses mindestens 1 m breit sein und vom Boden bis ca. 30 cm über Ihre Augenhöhe ragen sollte, um ein Verfehlen beim Messerwerfen so unwahrscheinlich wie möglich zu gestalten. Achten Sie darauf, dass die Holzmaserung senkrecht zum Boden, also von oben nach untern verläuft, so dass das Messer leichter ins Holz eindringen kann.

Prinzipiell kann man auch mehrere Holzscheiben nebeneinander verwenden. Dies hat den Vorteil, dass Klingen stets gut ins Holz eindringen. Allerdings muss man hierbei berücksichtigen, dass Messer auch zwischen die Scheiben geworfen werden können.

Zum Wurfmesser werfen ist ein angemessenes Ziel äußerst wichtig

Zusätzlich sind die allgemeinen Sicherheitsregeln, die ich im Rahmen des Beitrags zum Thema Steinschleudern bereits angesprochen habe, hier ebenso gültig.

Hinweise zum Aufstellort des Ziels

Der Aufstellort ist aus Sicherheitsgründen auch sehr wichtig und sollte von Anfang an mit Bedacht ausgewählt werden. Schon bereits bevor Sie sich ein Wurfmesser kaufen, sollten Sie sich über den späteren Übungsort Gedanken machen. Zu allererst sollte gewährleistet werden, dass Sie den Bereich im Umkreis von mindestens 10 m (also auch hinter dem Ziel) gut und zu jeder Zeit eingesehen werden kann.

Sollte das Ziel an einer Mauer lehnen, vergewissern Sie sich was hinter der Mauer ist. Denn irgendwann wird beim Wurfmesser werfen auch einmal eins darüber gehen; egal wie hoch die Mauer ist. Von einer Aufstellung in hohem Gras würde ich auch absehen, denn geht einmal ein Wurf daneben, ist es sehr schwer dieses wieder zu finden.

Auf lebende Bäume sollte unter keinen Umständen geworden werden, nicht nur des Baumes wegen, sondern auch um Beschädigungen am Messer zu vermeiden. Über die zurückbleibenden Schnitten in der Rinde, können Krankheitserreger in den Baum eindringen und diesen schwer schädigen. Durch die zylindrische Stammform ist ein definiertes Auftreffen nur schwer möglich, wodurch die Spitze des Messers schnell in Mitleidenschaft gezogen werden kann. 

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Elektroimpulswaffen zur Selbstverteidigung

Elektroschocker kaufen - Beitragsbild

Um sich in verlassenen Gegenden oder Nachts auf dem Nachhauseweg sicher zu fühlen bzw. sich in Extremsituationen effektiv selbst verteidigen zu können, muss man mittlerweile zum Glück nicht mehr eine mehrjährige Kampfkunstausbildung absolvieren. In Deutschland sind mittlerweile eine Vielzahl an gut geeigneten Selbstverteidigungsmitteln erhältlich. Sehr beliebt und gut geeignet sind hierbei besonders Elektroimpulswaffen, also Stromschocker. Wie diese genau funktionieren, worauf es bei der Anwendung zu achten gilt und wie die Rechtslage hinsichtlich dem Elektroschocker kaufen aussieht, erfahren Sie nachstehend. Viel Spaß beim Lesen! 


Beliebte Modelle im direkten Vergleich

Elektroschocker POWER 200


Spannung:

200.000 V

Maße:

165 x 60 x 28 mm

PTB-Zulassung:

check

An/Aus Schalter:

check

Sicherheitsleine:

check

Benötigte Batterien:

1x 9V-Block


ESP Lady Power  Stun Gun


Spannung [V]:

200.000 V

Maße:

155 x 75 x 35 mm

PTB-Zulassung:

check

An/Aus Schalter:

check

Sicherheitsleine:

check

Benötigte Batterien:

1x 9V-Block


E Schocer POWER MAX 5117


Spannung [V]:

500.000 V

Maße:

165 x 60 x 28 mm

PTB-Zulassung:

check

An/Aus Schalter:

check

Sicherheitsleine:

check

Benötigte Batterien:

2x 9V-Block



Was ist eine Elektroimpulswaffe nun genau?

Ein Elektroschocker ist ein Handgerät, das im Falle eines Angriffs die erfolgreiche Selbstverteidigung gewährleisten soll. Ein E Schocker zählt zur Gruppe der Elektroimpulswaffen und wie der Name bereits andeutet, wird beim Druck auf den Trigger ein elektrischer Impuls hoher Spannung, aber geringer Stromstärke an den beiden Kontaktstiften ausgelöst. 

Durch die hohe anliegende Spannung (teils über 500.000 V) kommt es zu einem Lichtbogen zwischen den Stiften. Diese Spannung wird aus einer sehr geringen Eingangspannung, meist 1 bis 12,5 V, generiert. Bei den oben vorgestellten Modellen wird die Energie durch 9V-Blockbatterien zur Verfügung gestellt.

Die genannten Spannungen klingen enorm, doch durch die sehr geringen Stromstärken kommt es zu keiner Zeit zu einer Gefahr für Leib und Leben. Um durch die anliegenden Spannungen allerdings nicht selbst zum Opfer des Stromschockers zu werden, besteht das Gehäuse in aller Regel aus nichtleitfähigem Kunststoff.

Bei direktem Kontakt kommt es zu einer Überlagerung der körpereigen Nervensignale und zu einem Verkrampfen der Muskulatur; die Motorik des Angreifers wird stark eingeschränkt bzw. kurzzeitig ganz behindert. Zudem kommt es neben dem Verkrampfen zu sehr starken Schmerzen. Hierdurch soll der Angriff sofort unterbunden werden. 

Elektroimpulswaffe - Ein Stromschocker verpasst dem Angreifer bei Berührung einen Schlag

Darauf gilt es bei der Anwendung zu achten

Die Wirkung eines Elektroschocks hängt von vielen Faktoren ab und ist nicht bei jedem Menschen gleich und variiert je nach Gegebenheit. Die in meinen Augen wichtigsten Aspekte möchte ich Ihnen nachfolgend kurz schildern.

Stelle der Einwirkung

Wie bereits erwähnt, liegt die Spannung, die zum Stoppen des Angreifers eingesetzt wird an den beiden Metallkontakten an. Das bedeutet, dass dieser mit den Kontakt berührt werden muss. Dabei ist es natürlich entscheidend an welcher Stelle des Körpers Sie Ihren Schocker einsetzen, denn die Wirkung ist nicht überall gleich. Prinzipiell sollten Sie versuchen den Aggressor an Schulter, Bauch und Hüfte zu treffen. In diesem Zusammenhang sei noch anzumerken, dass Sie eine Stelle wählen sollten, die mit möglichst wenig Stoff bedeckt ist, denn die Wirkung kann sonst stark beeinträchtigt werden. Muss der Strom durch eine dicke Winterjacke dringen, kann die Wirkung unter Umständen ganz ausbleiben.

Einfluss der Schockdauer

Einen weiteren großen Einfluss auf die erzielte Wirkung mit einem Stromschocker hat die Dauer, die der Angreifer dem Strom ausgesetzt war. Bei einer Einwirkung von deutlich unter einer Sekunde kommt es beim Angreifer nur zu leichten Schmerzen und zu kurzem Muskelkrampf. Ist der Angreifer dem Stromschlag allerdings eine oder mehrere Sekunden ausgesetzt, kommt es durch die Verkrampfung der Muskeln zu starken Schmerzen, die durch das herbeigeführte Erschrecken unter Umständen vom Angriff abhalten. Doch versuchen Sie den Kontakt nicht zu lange aufrecht zu erhalten, nur so kurz wie nötig und ergreifen Sie lieber die Flucht.

Ein Stromschocker ist keine Distanzwaffe!

Der wichtigste Aspekt, den Sie, auch noch bevor Sie sich einen Elektroschocker kaufen, beachten sollten, ist die Tatsache, dass dieser keine Distanzwaffe ist, das heißt, der Gegner muss Ihnen sehr nahe kommen, um den Schocker überhaupt sinnvoll einsetzen zu können. Das ist der Grund, warum Sie den Umgang mit der Elektroimpulswaffe unbedingt regelmäßig üben sollten. Damit meine ich, dass es anzuraten ist, das Ziehen und Zielen regelmäßig proben, um den E Schocker im Ernstfall schnell und zielgerichtet einsetzen zu können. Gelingt es Ihnen nämlich nicht den Schocker richtig zu platzieren und dem Angreifer wird nicht die volle Wirkung zuteil, kann es sogar sein, dass Sie ihn nicht nur nicht vom Angriff abhalten, sondern vielleicht sogar noch aggressiver machen. Der richtige und geübte Umgang ist also auch hier essentiell. 


Ist das Elektroschocker kaufen eigentlich legal?

Generell lässt sich sagen, dass für volljährige Personen der Erwerb und das Führen einer Elektroimpulswaffe völlig legal ist, solange diese in Deutschland eine entsprechende Zulassung hat. Die oben dargestellten Modelle haben alle die benötige Zulassung und können somit bedenkenlos gekauft werden.

Sollten Sie sich für einen anderen Elektroschocker entscheiden oder ihn im Geschäft kaufen, müssen Sie darauf achten, dass dieses über ein PTB-Prüfzeichen der Physikalisch Technischen Bundesanstalt verfügt, denn nur dann ist das Mitführen auch erlaubt und der Einsatz zum Selbstschutz gestattet. Wann man von Notwehr sprechen kann und der Einsatz gerechtfertigt ist, können Sie im Ratgeber Freie Waffen nochmals genau nachlesen. Sollten Sie dennoch einen Ausweg sehen, ohne die Elektroimpulswaffe einsetzen zu müssen, ist dieser stets zu bevorzugen.

Elektroschocker kaufen - Das sagt das Waffengesetz


Mit dem Prüfzeichen ist gewährleistet, dass das Gerät prinzipiell Gesundheitlich unbedenklich ist, das heißt zu keinen bleibenden Schäden führt und nicht für Folterzwecke geeignet ist. Hierfür muss unter Anderem gewährleistet sein, dass sich der Stromschocker nach zehnsekündigem Kontakt selbst deaktiviert.

Taser und Taschenlampe mit Schocker

Anders verhält es sich mit den anderen Unterarten der Stromschocker, denn diese sind nicht unbedingt legal. Die aus zahlreichen Polizeivideos bekannten Taser, oft fälschlicherweise Teaser genannt, sind in Deutschland absolut verboten. Dabei handelt es sich um eine Distanz Elektroimpulswaffe, die zwei oder vier Projektile in Richtung der Zielperson abfeuert, die über Drähte mit der Pistole verbunden sind und heftige elektrische Impulse auf den Angreifer überträgt.

Verbotene E Schocker: Die Taschenlampe mit Schocker


Eine Taschenlampe mit Schocker darf in Deutschland ebenfalls nicht legal erworben werden, denn diese fallen dem deutschen Waffengesetz nach, unter die Kategorie der getarnten Waffen. Diese sehen einer normalen Taschenlampe nämlich zum verwechseln ähnlich. Zwar sind diese bestimmt praktisch, denn sie vereinen mehrere Funktionen in sich, sie spenden Licht, können als Schlagwaffe verwendet werden und geben einen Elektroimpuls ab, doch sollte man vom Erwerb und dem Führen dringend absehen. Notfalls sind strafrechtliche Konsequenzen die Folge.


Fazit

In meinen Augen eignet sich ein Elektroschocker durchaus zur effektiven Selbstverteidigung. Zwar setzen die vergleichsweise geringen Spannungen, die in Deutschland erlaubt sind, den Angreifer nicht sofort außer Gefecht, aber fügen doch beträchtliche Schmerzen und Krämpfe zu und ermöglichen Ihnen so im Ernstfall die Flucht aus der Gefahrensituation. Zudem haben die Schocker stets eine abschreckende Wirkung auf Angreifer. Wer möchte sich dem schon gerne freiwillig aussetzten?

Aber wie bereits erwähnt kann der Stromschocker nur im Nahkampf eingesetzt werden, also wenn der Angreifer bereits sehr nahe ist, wie auch beispielsweise bei einem Kubotan. Um in dieser Situation reagieren zu können, muss die Elektroimpulswaffe griffbereit sein und ein gewisses Maß an Schnelligkeit und Zielsicherheit ist erforderlich, um die richtige Stelle am Körper zu treffen. Der Umgang ist also unbedingt zu trainieren.

Auch sei darauf hingewiesen, dass sich die Batterien mit der Zeit entladen können. Wechseln Sie diese also regelmäßig aus und überprüfen Sie diese. 

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Tactical Pen und Kubotan

Auch wenn man als Kampfunerfahrener stets den Nahkampf meiden sollte, ist dies leider nicht immer möglich, denn nirgends ist man heutzutage noch wirklich sicher. Kommt es trotz aller Bemühungen dennoch dazu, dass man im öffentlichen Raum tätlich angegriffen wird, ist man über alle Möglichkeiten froh, die einem in solch einer Situation helfen. Mit einem Palmstick oder einem Tactical Pen, die unauffällig am Körper getragen werden können, sind Sie in solchen Situationen nicht mehr schutzlos ausgeliefert, sondern können sich mit gezielten Schlägen zur Wehr setzten.  Lesen Sie was ein Druckpunktverstärker genau ist, wie Sie diese einsetzen und wie die rechtliche Situation zur Kubotan Anwendung genau aussieht.


Beliebte Modelle im direkten Vergleich

Amathings Kubotan Schlüsselanhänger Set  


Material:

Aluminium

Gewicht:

40 g

Länge:

14 cm

Ergonomischer Griff:

check

Besonderheiten:

  • minus
    Als Schlüsselanhänger geeignet
  • minus
    2er Set
  • minus
    Viele Farb-Varianten

Oramics Druckpunktverstärker


Material:

Aluminium

Gewicht:

39 g

Länge:

14 cm 

Ergonomischer Griff:

check

Besonderheiten:

  • minus
    Als Schlüsselanhänger geeignet
  • minus
    Viele Farb-Varianten

Böker Plus Tactical Pen MPP Grau 09BO091


Material:

Aluminium

Gewicht:

39 g

Länge:

15 cm

Ergonomischer Griff:

check

Besonderheiten:

  • minus
    Kompatibel mit Fisher-Minen
  • minus
    Als Touchpen verwendbar
  • minus
    Integrierter Glasbrecher


Druckverstärker - Die verschiedenen Varianten

Bei einem Kubotan oder Palmstick handelt es sich um ein in Deutschland immer beliebter werdendes Werkzeug zur Selbstverteidigung, das als Druckpunktverstärker im Nahkampf fungiert und in verscheidenden Varianten erhältlich ist. Neben den klassischen Modellen, die durch einen Ring am oberen Ende praktisch am Schlüsselbund befestigt werden können, gibt es Sie noch in Form eines sogenannten Tactical Pen, worin hier der Unterschied liegt möchte ich Ihnen nachfolgend kurz erklären.

Ein Kubotan wird in den meisten Fällen aus Holz oder Metall (oft Aluminium) hergestellt, ist je nach Modell 1-2,5 cm dick und weist Längen zwischen 13 und 15 cm auf, so dass die Spitze aus der geschlossenen Faust herausragen kann. Die Spitze des Palmstick führt durch die geringe Fläche zu hohem Druck am Auftreffort und verursacht dem Angreifer bei richtiger Anwendung so große Schmerzen, so dass dieser vom Angriff ablässt.

 Auch wenn die Beliebtheit der Druckpunktverstärker in Deutschland steigt, sind diese dennoch immer nocht recht unbekannt, woraus sich auch ein in meinen Augen großer Vorteil ergibt, denn die wenigsten Angreifer rechnen mit dem Vorhandensein einer Selbstverteidigungswaffe. Dies eröffnet die Chance, schnell die Oberhand zu gewinnen. Wie Sie einen Palmstick einsetzen bzw. dies erlernen können, lesen Sie in den nachfolgenden Abschnitten des Beitrags.

Tactical Pen - Das Multifunktions-Tool

Neben der oben  erwähnten klassischen Varianten, werden Druckpunktverstärker oft auch mit Kugelschreibern, zu so genannten Tactipens kombiniert, um deren eigentlichen Zweck zu verbergen und das Schutzwerkzeug unauffällig am Mann bzw. der Frau zu tragen.

Der Tactical Pen von Böker glänzt durch riesigen Funktionsumfang - Druckverstärker für alle Fälle

Das Design ist in aller Regel sehr schlicht gehalten, um nicht unnötig viel Aufmerksam auf sich zu lenken. An der Kleidung getragen sehen diese Modelle aus wie ganz gewöhnliche Kugelschreiber. Entfernt man die Kappe, können Sie mit dem Stift natürlich auch ganz normal schreiben, ohne Einschränkungen versteht sich. So vereint man mehrere Funktionen in einem Gerät und ist jederzeit bereit sich selbst vor Übergriffen zu verteidigen. 

Auf der meist witterungsfest verschließbaren Kappe des Stifts sitzt in vielen Fällen auch ein integrierter Glasbrecher, so auch im Falle des Böker Tactipen. Dieser ist besonders in Gefahrensituationen praktisch, um zum Beispiel sich selbst oder andere Personen aus einem PKW zu befreien. Darüber hinaus lässt sich das Modell von Böker auch als Touchpen, zur Steuerung von Tablets und Smartphones benutzen; sehr praktisch!

Für welche Variante Sie sich schlussendlich entscheiden, bleibt Geschmackssache. Ich persönlich würde aber immer zu einem Kubotan Kugelschreiber greifen, da diese eine Vielzahl an Funktionen bieten und so deutlich vielseitiger, vor allem im Alltag, einsetzbar sind. Der preisliche Unterschied fällt hier in meinen Augen kaum ins Gewicht, denn auch die Stifte sind äußerst preiswert.


Die richtige Kubotan Anwendung

Die Kubotan Anwendung ist vom Grundprinzip her schnell erklärt. Man hält diese in der geballten Faust; die geriffelte Form des Druckverstärker begünstigt einen festen Griff und verhindert ein Verrutschen beim Schlag. Die abgeflachte Unterseite sollte etwas aus der Faust herausragen; die spitze Seite muss ein gutes Stück aus der oberen Öffnung ihrer Faust ragen.

Die korrekte und effektive Nutzung setzt aber dennoch etwas mehr Fachwissen und Übung voraus, denn anders als bei der Verteidigung mit einem Messer, schlägt man mit einem Palmstick nicht wahllos zu. Für größte Effektivität sollte man die Nervendruckpunkte des menschlichen Körpers anvisieren. Dies verursacht je nach Druckpunkt nicht nur große Schmerzen, sondern z.B. auch Übelkeit oder Schwindel. Dies ermöglicht Ihnen die Flucht aus gefährlichen Situationen. Untenstehende Grafik gibt einen groben Überblick über die möglichen Punkte.

Für jeden, der es genauer wissen möchte, was ich nur empfehlen kann, um das meiste aus dem druckverstärker herauszukitzeln, gibt es eine große Anzahl herausragender DVDs und Lehrbücher, die den richtigen Umgang mit den Werkzeugen aufzeigen. Wenn Sie den Links folgen finden Sie die besagten Unterlagen.

Die Kubotan Anwendung: Ziel sind dien Druckpunkte des Gegners

Noch besser ist natürlich der Besuch einer Kampfschule, um so den Kampf mit einem Tactical Pen vor Ort und von einem Fachmann zu erlernen und um so den entscheidenden Vorteil im Kampf zu haben. Kampfkünste, in denen Druckverstärker Verwendung findet ist unter anderem Kobudo, Modern Arnis, Ju-Jutsu oder Krav Maga. Bestimmt gibt es auch in Ihrer Nähe eine geeignete Schule! Der falsche Umgang führt schnell zu schweren Verletzungen und damit unter Umständen auch zu rechtlichen Problemen. Attackieren Sie daher nach Möglichkeit nur die Angriffspunkte, die dem Angreifer zwar Schmerzen, aber keine schweren Verletzungen zufügen.


Was sagt das Waffengesetz zur Benutzung des Palmstick?

Wie Sie vlt. bereits wissen sind nicht alle Werkzeuge zur Selbstverteidigung  hundertprozentig legal und dürfen somit nicht in der Öffentlichkeit geführt werden.  Dazu zählen beispielsweise Messer mit langen Klingen, einige Teleskopschlagstöcke oder Schlagringe. Doch wie sieht nun die Rechtslage zur Kubotan Anwendung aus? 

Hierzu habe ich gute Nachrichten, denn die aufgeführten Druckverstärker zählen nach Feststellung des BKA nicht als Hieb- oder Stoßwaffen und sind somit völlig legal. Sie dürfen diese somit in der Öffentlichkeit mitführen. Doch Achtung: Beim Besuch von Discotheken oder Veranstaltungen sollten Sie diese dennoch besser zu Hause lassen, um Ärger mit dem Veranstalter zu vermeiden. Dieser kann sich nämlich auf sein Hausrecht berufen und Ihnen den Einlass verwehren.

Auch auf Reisen gilt es sich vorher genau zu informieren, denn dort gelten unter Umständen ganz andere Auflagen. In der Schweiz oder in Großbritannien gilt der Palmstick (dazu zählt auch ein Tactical Pen) als verbotene Waffe und das Führen in der Öffentlichkeit ist hier strafbar! 

Druckpunktverstärker: Mit einem sogenannten Palmstick ist der Selbstschutz deutlich verbessert

Kurzes Fazit zum Schluss

Wie bereits geschildert, eignet sich die Kubotan Anwendung sehr wohl als effiziente Selbstverteidigungs-möglichkeit im Nahkampf, setzt aber etwas Übung voraus, um das volle Potential eines Tactical Pen auszuschöpfen. Aber selbst in untrainierten Händen, ist die Verteidigungswirkung höher als die der bloßen Fäuste. Zudem können die Druckpunktverstärker unauffällig mitgeführt werden und sind in Deutschland und vielen Nachbarländern vollkommen legal. Darüberhinaus sind diese ausgesprochen preiswert. 

Da es sich bei einem Druckverstärker um eine Waffe für den Nahkampf handelt, setzt die Anwendung eine gewisse körperliche Konstitution voraus. Beachten Sie auch, dass ein Kubotan im Ernstfall auch gegen Sie verwendet werden kann, sollte es dem Angreifer gelingen Sie zu entwaffnen. In meinen Augen sind diese Werkzeuge vor allem als letzter Ausweg zu sehen, wenn alle anderen Maßnahmen, wie Pfefferspray, versagt haben.

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Profi Steinschleudern

Die aus der Kindheit wohl gut bekannte Zwille steigt zunehmend in ihrer Beliebtheit als Sportgerät und als preiswerter und spaßiger Einstieg in den Schießsport und das aus gutem Grund! Nachfolgend erfahren Sie wie eine Zwille genau funktioniert, welche verschiedenen Arten es gibt, worauf sie achten müssen, wenn Sie sich eine Profi Steinschleuder kaufen möchten. Am Ende der Seite finden Sie in Kürze beliebte Modelle in meinem ausführlichen Steinschleuder Test.


Beliebte Modelle im direkten Vergleich

GSG Profi Steinschleuder  F16 201890


Material:

Metall/Kunststoff

Gewicht:

300 g

Ergonomischer Griff:

check

Kugelmagazin:

times-circle

Lieferumfang:

  • minus
    Zwille
  • minus
    Ersatzgummi nicht enthalten, aber auf Amazon.de erhältlich

inet-trades Profi Schleuder aus Stahl


Material:

Kunststoff/Stahl

Gewicht:

260 g

Ergonomischer Griff:

check

Kugelmagazin:

times-circle

Lieferumfang:

  • minus
    Präzisionszwille
  • minus
    Ersatzgummi

Oramics Profi Zwille Modell Big


Material:

Metall/Kunststoff

Gewicht:

381 g

Ergonomischer Griff:

check

Kugelmagazin:

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Lieferumfang:

  • minus
    Präzisionsschleuder
  • minus
    Ersatzgummi
  • minus
    100 Stahlkugeln (8 mm)


Welche Arten von Steinschleudern sind erhältlich?

Wie bei nahezu jedem Sportgerät gibt es auch bei Schleudern unterschiedliche Arten. Die ursprünglichste Art, auf die ich hier nur ganz kurz eingehen möchte, ist die Schleuder, wie Sie bereits in der Antike eingesetzt worden ist. Anders als bei modernen Präzisionsschleudern wird hier das Geschoss nicht durch einen ausgezogenen Gummi beschleunigt sondern durch das Schwingen der Schleuder. Ist eine ausreichend hohe Geschossgeschwindigkeit erreicht, lässt man das eine Ende der Schleuder los und der Stein verlässt die Ausbuchtung.

Aber natürlich hat dies mit einer modernen Profi Zwille nicht viel gemein. Diese bestehen meist aus Metall und Kunststoff und verfügen über ergonomisch geformte Griffe, um das Schießen so komfortabel wie möglich zu machen. Wie bereits erwähnt erfolgt die Beschleunigung des Geschosses, meist Stahl- oder Bleikugeln durch einen Gummi, der vor dem Schuss gespannt wird, um Energie für den Schuss zu speichern.

Das Geschoss wird in die Tasche am Ende der Gummibänder (oft Latex) eingelegt, der Gummi gespannt und schließlich nach sorgfältigem Zielen losgelassen. Die gespeicherte Energie im Band wird freigesetzt und die Munition verlässt die Schleuder durch die Y-förmigen Arme des Sportgeräts. 

Die Pocket shot Flitzsche - Bald im ausführlichen Steinschleuder Test

Eine weitere Schleuderart stellt das  Modell "Pocket-Shot" dar, das nebenstehend dargestellt ist. Anders als bei den normalen Zwillen ist das Gestell rund statt Y-förmig und der Gummi ist geformt wie ein Beutel. Die Geschosse werden in den Gummisack eingelegt, der Gummi gespannt und geschossen. Aber lassen Sie sich nur nicht täuschen, diese Schleuder hat gewaltige Durchschlagskraft und braucht sich vor gewöhnlichen Flitschen nicht verstecken. Stahlkugeln werden mit bis zu 12 Joule geschleudert; wahnsinnige Durchschlagskraft ist garantiert. Bis zu 350 km/h sind damit laut Hersteller möglich. 


Worauf sollten Sie beim Steinschleuder kaufen achten?

Worauf Sie auch achten sollten, ist der Funktions- und Lieferumfang der Zwille. Denn nicht alle Produkte kommen mit einem Ersatzgummi und Munition. Bei häufigem Gebrauch ist ein Austauschgummi dringend empfehlenswert, denn dieser kann bei häufigem Gebrauch verschleißen. Doch auch wenn dieser nicht dabei ist, kosten Produkte von Drittanbietern nur wenige Euro, also keine Sorge.

Machen Sie sich, bevor Sie eine Steinschleuder kaufen, auch Gedanken darüber, ob Sie ein Magazin im Griff benötigen, denn nicht alle Modelle verfügen über dieses Feature. Ich persönlich bin ein großer Fan dieser Funktion, denn So hat man schnell eine weitere Kugel griffbereit und muss nicht lange in seiner Tasche wühlen. Die Oramics Profischleuder Big  beispielsweise, die oben dargestellt ist, verfügt über ein Magazin für 10 Kugeln und gibt per Knopfdruck die nächste Kugel frei; sehr praktisch!

Das Magazin ist ein wichtiger Faktor beim Steinschleuder kaufen

Ich persönlich bevorzuge Profi-Schleudern aus Metall mit Kunststoffgriff. Achten Sie, wenn Sie sich eine Profi Steinschleuder kaufen möchten, besonders auf einen ergonomisch geformten Griff, denn beim Spannen wirken hohe Kräfte, die bei häufigem Gebrauch und gerade geformten Schleudern schnell zu Schmerzen in der Hand führen können. Weiterhin ermöglicht Ihnen diese einen besseren Halt und präzisere Schüsse.


Darauf müssen Sie bei der Benutzung achten!

Auch wenn eine Zwille im Vergleich zu einem Bogen oder einer Armbrust auf den ersten Blick ehr harmlos wirkt, darf man sich nur nicht täuschen lassen, denn die oft verschossenen Stahlkugeln fliegen mit enorm hoher Geschwindigkeit und durch das hohe Gewicht ist die Aufschlagsenergie gewaltig! Eine Zwille kann bei unsachgemäßem Gebrauch schwere Verletzungen hervorrufen! Daher sind einige Grundsätze bei der Verwendung dringend anzuraten.

Eine Profi Steinschleuder ist kein Spielzeug!

Zu allererst möchte ich unbedingt auf das Tragen einer geeigneten Schutzbrille raten, denn bei einem Riss des Gummis, was bei häufigem Gebrauch durchaus passieren könnte, wären Ihre Augen ohne Brille in Gefahr.

Achten Sie bei der Auswahl einer Schutzbrille auch darauf, dass die Brille über einen ausreichenden Seitenschutz verfügt. Eine weitere Gefahr stellen mögliche Querschläger dar, wenn auf nahe stehende Ziele geschossen wird. Achten Sie bei der Auswahl der Brille unbedingt darauf, dass diese für ballistische Anwendungen geeignet ist.

Trotz Schutzbrille sollte das Gerät vor der Benutzung natürlich auch gründlich auf mögliche Mängel oder Fehlstellen untersucht werden. Achten Sie beispielsweise auf mögliche Risse im Gestell oder dem Griff und stellen Sie sicher, dass der Gummi richtig sitzt und nicht ausgetrocknet ist.

Am aller wichtigsten ist jedoch unter keinen Umständen auf Menschen oder Tiere zu zielen oder gar zu schießen, wie bereits erwähnt ist eine Profi Steinschleuder kein Spielzeug und kann ernsthafte Verletzungen verursachen. Achten Sie stets auf Ihre Umgebung um sicher zu gehen, dass niemand geschädigt werden kann.

Mit dem nötigen Respekt vor dem Sportgerät sollten Sie aber stets auf der sicheren Seite sein und großen Spaß mit Ihrer Steinschleuder haben.


Sind Flitschen in Deutschland legal?

Prinzipiell lässt sich die Frage mit einem klaren "JA" beantworten, denn der Erwerb von Schleudern ist für Erwachsene in Deutschland rechtlich völlig unbedenklich. Allerdings sollten folgende Sachverhalte unbedingt berücksichtigt werden, denn auch wenn der Besitz und die Benutzung der Flitschen legal ist, gibt es dennoch einige Punkte zu beachten.​​​​

Mit einer Änderung des Waffengesetzes im Jahre 2002 wurde die Limitierung der Geschossenergie auf 23 Joule aufgehoben. Dies bedeutet, dass die Zwille tatsächlich beliebig stark sein darf, es gibt keine Leistungsbegrenzung des Sportgeräts mehr. Um die potentielle Gefahr von Schleudern, die besonders in der Hand eines geübten Schützen viel Schaden anrichten können, zu begrenzen, wurden daher solche Schleudern verboten, die über Armstützen oder ähnliche Vorrichtungen verfügen, wie rechts dargestellt. Selbst solche Modelle sind verboten, die nur über entsprechende Aufnahmen verfügen. Bedenken Sie diese Tatsache bevor Sie eine Steinschleuder kaufen.  Die oben dargestellten Modelle sind somit völlig legal. 

Eine Profi Zwille mit Armstütze ist in Deutschland nicht erlaubt

Oben gemachte Anmerkungen zur rechtlichen Situation stellt keine Rechtsberatung dar; wir möchten Sie darum bitten stets die gültigen Gesetze vor dem Kauf zu prüfen.


Profi Steinschleuder Test - Top-Modelle im Visier

In diesem Segment werde ich Ihnen in Kürze meine persönlichen Eindrücke zu ausgewählten Modellen mit guter bis sehr guter Amazon-Bewertung näher bringen. Die Zwillen werden dabei anhand der Verarbeitungsqualität, der Ergonomie beim Schuss sowie der erzielbaren Reichweite bzw. Schussstärke beurteilt. Bitte haben Sie noch etwas Geduld bis der Steinschleuder Test abgeschlossen und die Berichte fertiggestellt sind. Wir arbeiten mit Hochdruck daran.

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