ABC Katastrophe überleben

ABC Katastrophe überleben

Jeder kennt den Überlebenskampf von Menschen nach der Explosion von Kernwaffen aus Filmen, doch wie kann man sich im echten Leben davor schützen und seine Überlebenschancen dramatisch steigern? Das selbe gilt natürlich auch für chemische und biologische Gefahrenstoffe. Erfahren Sie wie Sie einen Atomkrieg überleben können und was Sie benötigen, wenn es zu einem Anschlag mit Chemiewaffen oder Biowaffen kommt. Wie gestalten Sie die optimale Krisenvorsorge und wie vermeiden Sie ein Leben ohne Strom? Was gehört in Ihren persönlichen Katastrophen Rucksack und in Ihren Lebensmittel Vorrat? Lesen Sie weiterhin woher Sie eine ABC Maske und einen ABC Schutzanzug bekommen.


Worum handelt es sich bei dem Begriff ABC Gefahr

Die moderne Industrie und deren Forschung schreitet immer weiter voran, doch auch bei der größten Vorsicht und den schärfsten Sicherheitsvorkehrungen kann es zu Katastrophen, wie etwa austretenden Dämpfen, Aerosolen und Flüssigkeiten kommen oder im schlimmsten Fall zu einer Kernschmelze im Atomkraftwerk. Doch auch die Waffenindustrie schreitet immer weiter bei der Entwicklung von atomaren, biologischen und chemischen Waffen voran. Wie Sie sehen kann es sowohl im Krieg, als auch durch ein Unglück im zivilen Sektor zu solchen Gefahren kommen. Diese genannten Fälle zählen zu den ABC Gefahren. Nachfolgend möchte ich hierauf noch etwas genauer eingehen.

Atomare Gefahrenstoffe - Atomkrieg überleben

Hierunter fallen alle Stoffe, die Ihre schädliche Wirkung durch die von ihnen ausgehende radioaktive Strahlung entfalten. Diese energiereiche, ionisierende Strahlung schädigt umliegende Zellen und damit das Gewebe und kann bei längerer Exposition zu Krebs führen. Ist die Intensität der Strahlung zu stark, tritt der Tot der Zellen innerhalb sehr kurzer Zeit ein. Problematisch ist hier vor allem die Aufnahme radioaktiver Partikel über die Nahrung, da sich diese zum Beispiel auch in der Schilddrüse sammeln und aufkonzentrieren. Zu einer Freisetzung hoher Mengen an radioaktiven Partikeln kommt es in aller Regel bei der Detonation nuklearer Waffen oder bei einer Kernschmelze in einem Atomkraftwerk.

Bei der Detonation einer Kernwaffe unterscheidet man zwischen der anfänglichen Initialstrahlung und der nachfolgenden Reststrahlung. Die Initialstrahlung wird direkt bei der Detonation der Waffe freigesetzt und ist in der Lage durch deren Intensität Menschen sofort zu töten, wenn diese nicht schon durch den Druck und die Hitze ums Leben gekommen sind. Bei der Reststrahlung handelt es sich um radioaktiven Fallout, also Niederschlag von strahlenden Partikeln, z.B. von aufgewirbelter Erde. Diese Partikel strahlen auch noch viele Jahre nach der Detonation.

Atomkrieg überleben - Die richtige Krisenvorsorge

Biologische Gefahrenstoffe & Biowaffen 

Zu den biologischen Gefahrenstoffe zählt man alle Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten oder andere Gifte, die im Körper des betroffenen unter Umständen schwere Erkrankungen, eventuell sogar mit Todesfolge verursachen können. Die Aufnahme kann hier sowohl über die Atemluft, als auch über Schleimhäute oder sogar über die Haut, z.B. über Wunden erfolgen. Einer der bekanntesten biologischen Kampfstoffe ist wohl das Anthrax, also Milzbrand, auslösendes Bakterium. Vor allem die Tatsache, dass es gegen die eigens hierfür gezüchteten Bakterien und Virenstämme weder einen Impfstoff noch ein Antibiotikum gibt, macht diese so gefährlich.

Chemische Gefahrenstoffe - Chemiewaffen und Giftgas 

Bei den chemischen Kampfstoffen handelt es sich um Chemikalien, die ein sehr breites Wirkungsspektrum abdecken. So sind diese beispielsweise, brennbar, ätzend, explosiv oder sehr giftig. Ihr größtes Schadenspotential entfalten Sie aber meist erst bei Körperkontakt bzw. bei der Aufnahme in den Körper. Bekannte Vertreter sind hier zum Beispiel die im ersten Weltkrieg eingesetzten Giftgase, z.B. Senfgas. Diese Stoffe unterbinden so z.B. die Sauerstoffaufnahme in das Blut und führen so zu einem Ersticken des Opfers. Sinnesorgane, wie die Augen oder die Haut sowie das Nervensystem kann auch als Ziel dieser Kampfstoffe dienen. Auch durch einen Chemieunfall können solche Stoffe unbeabsichtigt in die umliegenden Wohngebiete gelangen. Bei Gasen ist hier besonders die hohe Dichte ein Problem, da diese meist dichter als Luft sind, sammeln sich diese in Bodennähe. Kellerräume, die nicht abgedichtet sind, sind hier unbedingt zu meiden.


ABC Krisenvorsorge - Der Schutzraum

Im Falle einer Katastrophe, sei diese chemischer, biologischer oder gar atomarer Natur sollten Sie Zuflucht in einem Schutzraum suchen. Sie sollten auf jeden Fall versuchen in einen staatlichen Schutzbunker Zuflucht zu finden, da hier gewährleistet ist, dass dieser alle Anforderungen perfekt erfüllt. Wenn kein öffentlicher Bunker in Ihrer Nähe ist, was wohl in vielen kleineren Städten oder auf dem Dorf der Fall sein sollte, macht es Sinn die nötigen Vorkehrungen in den eigenen vier Wänden zu treffen, um so einen Atomkrieg überleben zu können, bzw. zumindest die Chancen zu erhöhen. Dies ist ein entscheidender Schritt bei der Krisenvorsorge. Natürlich kann dieser nicht auf dem selben Niveau sein als ein richtiger Bunker, aber vermutlich besser als nichts.

Wählen Sie einen Raum in Ihrem Haus bzw. Ihrer Wohnung aus, der keine Fenster nach Nord-Westen aufweist. Hier würde Ihnen besonders im Winter viel Wärme verloren gehen. Große Fensterflächen sollten aus diesem Grund ebenfalls gemieden werden.

Zudem sollten die Wände möglichst dick sein, um die Wärme besser zu isolieren. Es ist nicht garantiert, dass Heizungsanlagen nach beispielsweise eine Erdbeben noch funktionieren. Zum Schutz vor ABC Gefahren sollte der Schutzraum am besten im Keller liegen. 

Krisenvorsorge vor Chemiewaffen und Biowaffen - Lebensmittel Vorrat anlegen

Bei ABC Angriffen hilft nur das Abschotten von der Außenwelt. Das heißt es dürfen keine radioaktiven Stäube, Viren oder chemische Kampfstoffe in Ihren Schutzraum gelangen. Daher ist es sinnvoll alle Fenster- und Türschlitze abzudichten. Zur Sauerstoffversorgung sind vor allem spezielle Lüftungsanlagen mit ABC-Filter geeignet. Weiterhin gibt es auch Firmen, die Komplettlösungen anbieten, beispielsweise kleine unterirdische Bunker in Ihrem Garten.

Im Schutzraum sollten Sie bei einem Atomangriff mindestens 2 Wochen bleiben, bis die gefährlichsten Isotope mit geringer Halbwertszeit großteils abgebaut sind. Zumindest falls in der Zwischenzeit kein weiterer Schlag erfolgt ist. Radioaktiv verunreinigt ist die Gegend dann zwar natürlich immer noch, aber zumindest nicht akut tödlich. Im Falle von biologischen und chemischen Kampfstoffen würde ich im Schutzraum bleiben, bis es über das Radio eine offizielle Entwarnung gibt. Zur Sicherheit vermutlich noch ein paar Tage länger.


Katastrophen Rucksack zusammenstellen

Neben der Ausstattung des Schutzraums benötigen Sie darüber hinaus auch noch geeignetes Equipment in Ihrem Katastrophen Rucksack, wenn Sie den Unterschlupf verlassen möchten. Daher möchte ich Ihnen nachfolgend eine Auswahl, der in meinen Augen wichtigsten Ausrüstungsgegenständen zur Krisenvorsorge aufführen, die auf jeden Fall bereit liegen sollten. Als Entscheidungshilfe, habe ich Ihnen ein jeweils passendes Produkt verlinkt, mit dem Sie nichts falsch machen sollten.

Mit diesem Survival Kit sollten Sie für die meisten Situatonen gut gewappnet sein. Vergessen Sie darüberhinaus nicht genug Nahrung und Trinkwasser mitzuführen. Es ist nicht gesagt, dass Sie auf dem Weg auch sofort etwas Essbares finden. Auch unbewaffnet sollten Sie Ihren Schutzraum, natürlich abhängig von der potentiellen Lage, lieber nicht verlassen. Welche freien Waffen Sie hierfür erwerben können, erfahren Sie weiter unten.

ABC Schutzanzug und ABC Maske

Im Fall von radioaktivem Fallout nach einem Atomschlag, sollte man in meinen Augen auch nach mehreren Wochen nur in Schutzausrüstung den sicheren Unterschlupf verlassen, um sich keine akute Strahlenkrankheit oder später Krebs einzuhandeln. Hierfür gibt es im Handel eine ABC Maske und einen ABC Schutzanzug, der von den im ersten Kapiteln beschriebenen Gefahren effektiv schützt. Dieser ist elementar zur Krisenvorsorge.

ABC Maske und ABC Schutzanzug

Vom Kauf von alten Militärbeständen würde ich persönlich absehen, da hier oft nicht gewährleistet ist, dass die Funktion noch einwandfrei gegeben ist. Dies kann aber von Händler zu Händler unterschiedlich sein. Oft werden die Utensilien nur zu Deko- und Sportzwecken verkauft. Ich würde hier zu einem Neuprodukt raten, da hier garantiert ist, dass die Eigenschaften gewährleistet sind. Bei dem Filter müssen Sie zudem unbedingt darauf achten, dass dieser für Kampfstoffe und radioaktive Partikel geeignet ist, normale Filter für die Feuerwehr sind dies nämlich nicht in jedem Fall. Geeignete Produkte müssten hier die Dräger x-Plore 6300 Vollmaske und der Dräger ABC Filter CBRN Cap 1 sein.

Um den Zutritt von Krankheitserregern, chemischen Kampfstoffen oder radioaktivem Material an Ihre Haut zu vermeiden, benötigen Sie zusätzlich einen ABC Schutzanzug. Ohne können diese Substanzen unter Umständen auch über Ihre Haut in Ihren Körper gelangen und so Ihre gesamte schädliche Wirkung entfalten. Wichtig ist hier neben der Abschirmung gefährlicher Substanzen auch eine ausreichende Abriebsbeständigkeit. Zusammen mit der ABC Maske ist so ein umfassender Körperschutz gegeben. Lesen Sie aber dennoch aufmerksam die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

Waffen zur Selbstverteidigung

In Notsituationen handelten Menschen besonders bei Nahrungsknappheit zunehmend Instinktgetrieben. Kann die gewohnte Infrastruktur nicht innerhalb weniger Monate wieder hergestellt werden, ist anzunehmen, dass Raub zur Tagesordnung gehört, da sich hier jeder wohl selbst am nächsten ist. Es macht daher durchaus Sinn sich freie Waffen zur Selbstverteidigung bzw. zur Abschreckung anzuschaffen. Hier halte ich es für sinnvoll besonders solche zu favorisieren, die auch als Werkzeug eingesetzt werden können, um die Menge an Ausrüstung möglichst gering zu halten.

Besonders eine hochwertige Machete halte ich hier für bestens geeignet. Hierbei handelt es ein langes kopflastiges Haumesser, das hauptsächlich zum Entasten und Freischlagen von Gebüsch verwendet wird, aber eben auch als effektive Nahkampfwaffe dient, die wahnsinnig einschüchternd wirkt. Zum Schlagen von Feuerholz ist diese ebenfalls bestens geeignet und kann im Feld schnell nachgeschärft werden. Ein geeignetes Modell wäre zum Beispiel die Kukri Machete von Condor. Darüber hinaus wäre auch eine Handaxt eine praktische Alternative zum Haumesser, beispielsweise die Trench Hawk von Cold Steel. Damit machen Sie nichts falsch und sind gut gewappnet. 

Darf im Katastrophen Rucksack nicht fehlen

Weiterhin sollten Sie ein robustes hochwertiges Survivalmesser mit sich führen. Dies kann im Nahkampf beispielsweise als letzter Ausweg dienen, aber ist auch im Alltag ein treuer Begleiter. Beispielsweise zum Aufschneiden von Wurst oder Brot, für alltägliche Schneidaufgaben und sogar zum Zerteilen von Brennholz (Batoning). Eine gute und zuverlässige Wahl wäre hier das Einsatzmesser von Ka-bar, das ich selbst im regelmäßigen Outdooreinsatz habe und mit dem ich sehr zufrieden bin. Hervorragende Preis-/Leistung.

Für den Fernkampf und für die Jagd eignet sich unter den freien Waffen meiner Meinung nach besonders eine Sportarmbrust für den Ernstfall. Diese sind nicht nur wahnsinnig durchschlagsstark, sondern man trifft selbst als eher unerfahrener Schütze auf große Distanz sicher, da mit dieser wie mit einem herkömmlichen Gewehr gezielt und geschossen werden kann. Ein Bogen kann zwar schneller nachgeladen werden, dafür benötigt man langjähriges Training, um mit diesen wirklich effektiv und zielsicher schießen zu können, besonders auf bewegliche Ziele. Für nähere Entfernungen und wenn schnelles Nachladen gefordert ist, wäre unter Umständen auch eine Handarmbrust eine kostengünstige aber dennoch leistungsstarke Alternative.

Medizinische Grundversorgung

Was zur Krisenvorsorge natürlich auch nicht fehlen darf ist die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung. Gerade in solchem Extremsituationen oder bei einem Atomschlag sind Verletzungen an der Tagesordnung, die auch nach dem Zusammenbruch der Infrastruktur in der einen oder anderen Weise versorgt werden müssen. Wie bereits im oberen Kapitel beschrieben, ist ein Verbandskasten zur Versorgung der meisten Wunden essentiell und darf daher auf keinen Fall fehlen. In diesem Zusammenhang ist auch ein passendes Haut- und Wunddesinfektionsmittel von höchster Wichtigkeit, um Komplikationen zu vermeiden.

Gehen Sie auch sicher, dass persönliche, vom Arzt verschriebene Medikamente stets in ausreichender Menge zu Hause sind. Hierzu zählen zum Beispiel Blutdruckmedikamente oder Insulin, wenn Sie Diabetes haben sollten. Solch lebenswichtige Medikamente werden nach einem Unglück unter Umständen über längere Zeit nicht mehr erhältlich sein. Weiterhin halte ich schmerz- und fieberstillende Medikamente für elementar. Weiterhin sind auch Medikamente gegen Magen- und Darmbeschwerden unabdingbar, um gefährlichen Flüssigkeitsverlust zu vermeiden und andere in Ihrer Nähe nicht unnötig zu gefährden.

Im Falle einer atomaren Bedrohung können auch Jodtabletten nützlich sein. Diese vermeiden, dass sich radioaktives Jod in der Schilddrüse aufkonzentriert. Dieses kann dort über lange Zeit verbleiben und das umliegende Gewebe nachhaltig durch die radioaktive Strahlung schädigen und im schlimmsten Fall zu Krebs führen. Das medizinisch verabreichte Jod sättigt die Schilddrüse und die radioaktiven Isotope können nicht eingelagert werden. Aber machen wir uns nichts vor, die Gefahren der Radioaktivität bekämpfen Sie so natürlich nicht vollständig.


Lebensmittel Vorrat anlegen

Mit dem Zusammenbruch der Gesellschaft und der Infrastruktur ist auch die Beschaffung von sauberem Trinkwasser und Lebensmitteln nicht mehr ohne weiteres möglich. Daher sollten Sie zur Krisenvorsorge unbedingt ausreichend Wasser und Konserven einlagern, um mit Einschränkungen mehrere Wochen überleben zu können. Denn nach einem Atomangriff beispielsweise ist selbst das gesammelte Regenwasser mit radioaktiven Partikeln verseucht. Selbst Abkochen macht dieses dann nicht zwingend genießbar. Als Daumenregel empfiehlt es sich pro Person mindestens 14 l Wasser pro Woche vorrätig zu halten, idealerweise Mineralwasser auf Grund der Lagerfähigkeit. 

Gehen die Wasservorräte doch eines Tages aus und die öffentliche Versorgung ist noch nicht wieder hergestellt, müssen Sie notgedrungen doch auf gesammeltes Wasser zurückgreifen. Regenwasser oder Wasser aus einer Quelle bietet sich hier an. Gehen Sie vorab aber sicher, dass dieses nicht radioaktiv verunreinigt ist oder sich chemische, lösliche Kampfmittel darin befinden.

Desinfizieren können Sie dies entweder über mehrminütiges Abkochen, durch chemisches Desinfizieren, UV-Strahlung oder am einfachsten durch Mikrofiltersysteme. Durch diese kann man das gesammelte Wasser einfach Saugen und Mikroorganismen und andere partikuläre Verunreinigungen verbleiben im Filter. 

Empfehlenswert ist hier zum Beispiel der sehr kompakte Katadyn Pocket Filter. Dieser kann auch einfach im Katastrophen Rucksack überall mit hingenommen werden. Wenn Sie hierzu mehr erfahren möchten, kann ich Ihnen meinen Beitrag zum Wasser aufbereiten empfehlen.

Leben ohne Strom und Wasser - Wie vorsorgen?

Wichtig ist es wie bereits beim Wasser, auch Lebensmittel in ausreichender Menge für die ersten Wochen, evtl. sogar Monate vorrätig zu haben. Hierfür eignen sich besonders Konserven aller Art, Trockenfrüchte und Trockenfleisch. Frische Lebensmittel helfen Ihnen nur in den ersten wenigen Wochen. Vom täglichen Leben wissen Sie wie schnell frische Ware verdirbt. Fällt im Katastrophenfall der Strom aus, geht dies durch die fehlende Kühlung natürlich noch viel schneller. Der Konsum von verdorbener Ware muss auf jeden Fall vermieden werden, um schwere Krankheiten auszuschließen. Eine große Auswahl an geeigneten Vorräten finden Sie beispielsweise hier auf unserer Partnerseite ASMC.de zum fairen Preis. 

Stromversorgung - Leben ohne Strom vermeiden

Wie auch die Wasserversorgung, wird auch nach kurzer Zeit unter Umständen die Stromversorgung gänzlich zusammenbrechen. Um die Zeit bis zum Wiederaufbau der Infrastruktur zu überbrücken, macht es durchaus Sinn sich für einen solchen Fall Lösungen zu überlegen, um energetisch autark zu sein. Dies heißt natürlich nicht, dass Sie alle wie vor der Katastrophe mit Strom versorgen müssen, sondern zumindest die wichtigsten Geräte oder elektrische Werkzeuge betreiben können, um z.B. Reparaturen am Haus durchführen zu können. Weiterhin können Sie so Akkus laden und so Ihr Funkgerät bzw. Ihr Radio stets einsatzbereit halten, was Ihnen den Kontakt zur Außenwelt sicherstellt. 

Eine preiswerte und effiziente Methode bezüglich des Stroms vorzusorgen, ist der Kauf eines mobilen Generators. Dieser kann im Ernstfall entweder alleine, oder bei größeren Modellen zu zweit transportiert werden und an nahezu jedem Ort aufgestellt werden. Betrieben werden diese entweder mit Benzin oder Diesel. Kraftstoff sollte bei den meisten Katastrophen noch erhältlich sein, es wäre aber dennoch empfehlenswert eine ausreichende Menge Zuhause vorzuhalten. Bei der Aufstellung sollten Sie aber beachten, dass dieser in einem gut belüfteten Ort auf gestellt werden sollte, oder ein geeignetes System zur Abgasabführung muss gebaut werden. Die Abgase der Verbrennungsmotoren können tödlich sein, wenn eine gewisse Konzentration in der Atemluft erreicht ist.

Eine weitere perfekte Alternative ist die Installation von Solarzellen auf dem Hausdach, die nicht nur zur Vorbereitung auf eine Katastrophe Sinn macht. So sind Sie stets bestens gewappnet und müssen auch im Katastrophenfall nicht auf Strom verzichten. Sollte es zu keiner Tragödie kommen, sparen Sie in jedem Fall Geld. Eine wirklich vielversprechende Lösung.

Hygiene

Was gerne vernachlässigt wird, da es im alltäglichen Leben so selbstverständlich ist, ist die Sicherstellung der Hygiene des eigenen Körpers und der alltäglichen Utensilien in einem Katastrophenfall. In einem Atomkrieg beispielsweise ist nicht garantiert, dass auch die Wasserversorgung weiterhin bestehen bleibt. Ein mehrwöchiger Ausfall ist da mehr als wahrscheinlich. Es sollte also entsprechend vorgesorgt werden, um zumindest einen Mindeststandard zu gewährleisten. Dies hat nicht nur den Grund Ekel zu vermeiden, sondern verhindert auch die Ansteckung mit gefährlichen, unter Umständen sogar lebensbedrohlichen Keimen.

Zum einen sollten Sie Wasser, wie bereits im vorangegangenen Abschnitt geschildert, in allen möglichen Gefäßen sammeln, beispielsweise Eimern, Töpfen oder in Kunststoffplanen. Vor der Verwendung, müssen Sie dieses, abhängig von der Verschmutzung zumindest desinfizieren (z.B. Abkochen) und sogar teilweise filtern, um z.B. radioaktive Partikel großteils zu entfernen.

So können Sie das Wasser zum Abspülen oder zur Körperhygiene nutzen. Wasser sparsam verwenden, sollte allerdings in jedem Fall obersten Gebot sein, um auch Dürrephasen zu überstehen. Sollte man über längere Zeit kein frischen Wasser heranschaffen können, kann auch die Verwendung von Einweggeschirr beim sparen von kostbarem Wasser helfen.

Zur Wahrung der Körperhygiene sollten Sie unbedingt auch notwenige Hygieneartikel (Seife, Zahnpasta, usw.) auf Vorrat halten, um sich auch in Krisenzeiten sachgerecht sauber halten zu können, um so auch gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Auch die Beschaffung einer Toilettenlösung macht durchaus Sinn, da auch hier ein Versäumnis zu ernstzunehmenden gesundheitlichen Problemen führen kann. Ich persönlich würde hier zu einer Klapptoilette greifen, bei der man sein Geschäft in einen Kunststoffsack verrichtet. So kann man diese einfach und sauber verstauen und nach der Gefahr einfach entsorgen.

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